1. Frauen Oberliga SH-HH

Kader 2011 / 2012
Alexandra Rosin, Nina Leptien, Trainer Thomas Bleicher, Anne Bünger, Imke Seidel, Eva Kuhrt,
Ann-Kristin Hering, Levke Rohwer, Maike Jacobsen, Lena Jöns, Svenja Pahl, Sarah Jörgensen,
Lena Leptien, Dörte Paul,Co-Trainerin Ulrike Kröger, Andrea Lubrich, OltzS Schwede (Sponsor Bundeswehr)
| Nr. | Name | Position | Größe | Geburtstag | Beruf |
| 2 | Lena Leptien | RL/ RM | 1,77 m | 9.1.1984 | Referendarin |
| 3 | Imke Seidel | Allround | 1,77 m | 1.1.1993 | Azubi MFA |
| 4 | Sarah Jörgensen | RM | 1,69 m | 14.2.1990 | Azubi Physiotherapeutin |
| 5 | Ann Kristin Bünger | LA/ RM | 1,68 m | 20.3.1991 | Studentin |
| 6 | Eva Kuhrt | KM | 1,72 m | 21.9.1982 | Referendarin |
| 8 | Nina Leptien | RA | 1,71 m | 3.8.1982 | Mediengestalterin/ Studentin |
| 9 | Maike Jacobsen | RL | 1,83 m | 16.7.1986 | Physiotherapeutin |
| 10 | Dörte Paul | RR/ RA | 1,68 m | 23.9.1987 | Studentin |
| 11 | Lena Feldstedt | RR/ LA | 1,75 m | 18.11.1987 |
SPA |
| 12 | Alexandra Rosin | TW | 1,72 m | 24.7.1992 | Schülerin |
| 13 | Levke Rohwer | LA | 1,64 m | 14.2.1993 | Schülerin |
| 14 | Lena Jöns | RR/ LA/ RA | 1,68 m | 28.12.1987 | Verwaltungsfachangestellte |
| 15 | Svenja Pahl | KM | 1,78 m | 5.1.1990 | Kauffrau für Dialogmarketing |
| 18 | Anne-Kristin Hering | RM | 1,76 m | 22.8.1986 | Studentin |
| 22 | Andrea Lubrich | TW | 1,75 m | 25.7.1984 |
Rettungsassistentin |
| Thomas Bleicher | Tr | 1,91 m | 2.8.1956 |
zu Hause |
Torschützen, Stand 13.2.2012
|
Nr. |
Name |
Spiele |
Tore |
|
22 |
Andrea Lubrich | 16 |
0 |
|
12 |
Alex Rosin |
15 |
0 |
|
2 |
Lena Leptien |
17 |
125/55 |
|
4 |
Sarah Jörgensen |
17 |
51/8 |
|
5 |
Anne Bünger |
16 |
13 |
|
6 |
Eva Kuhrt |
17 |
24 |
|
8 |
Nina Leptien |
15 |
17 |
|
9 |
Maike Jacobsen |
17 |
15 |
|
10 |
Dörte Paul |
17 |
61/2 |
|
11 |
Lena Feldstedt |
14 |
66/1 |
|
14 |
Lena Jöns |
15 |
45 |
|
15 |
Svenja Pahl |
17 |
28 |
|
13 |
Levke Rohwer |
9 |
11 |
|
18 |
Anne Hering |
17 |
30 |
|
3 |
Imke Seidel |
1 |
0 |
Aktuelles:
0:0 – Viertelfinale erreicht
Unser Gegner hat keine spielfähige Mannschaft zusammen bekommen und uns einen kampflosen Einzug in die nächste Pokalrunde beschert.
In der nächsten Runde warten als mögliche Gegner beispielsweise Owschlag, Todesfelde, Tarp 2 oder Lübeck 76. Wir sind gespannt, wer uns zugelost wird!
Achtelfinale HVSH-Pokal
Am Samstag um 20 Uhr trifft unsere Mannschaft im Achtelfinale des HVSH-Pokals auf die erste Mannschaft der HSG Horst/ Kiebitzreihe. Eine Mannschaft, die es eigentlich gar nicht mehr gibt. Nach nur wenigen Saisonspielen wurde die Mannschaft aus der Landesliga Mitte zurück gezogen. Im Pokal bleibt man trotzdem spielberechtigt und so lassen wir uns überraschen, was uns in der Halle in Kiebitzreihe erwartet.
Wir werden mit einer leicht veränderten Mannschaft antreten. Aus verschiedenen Gründen fehlen uns Sarah, Pahl, Alex und Nina. Dafür werden unsere A-Jugendlichen Katja, Sonja, Inra und Imke nach ihrem Spiel in Hamburg direkt nach Kiebitzreihe kommen, um uns tatkräftig zu unterstützen. Da wir unbedingt das Final Four erreichen wollen, kann nur ein Sieg und damit der Einzug ins Viertelfinale das Ziel sein!
Landeszeitung, 13.2.2012
27:19 – HSG Kropp-Tetenhusen trotzt der Lauenburger Härte
Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen eilen weiter von Sieg zu Sieg. Auch der Tabellenfünfte Lauenburger SV konnte der Mannschaft von Trainer Thomas Bleicher nicht die erste Saisonniederlage beibringen. Stattdessen feierte die HSG am Sonnabend ihren 16. doppelten Punkterfolg in dieser Spielzeit. Mit einem 27:19 (14:6) schickte der Spitzenreiter die selbst ernannten "Elbdiven" zurück ins Herzogtum.
Es war ein Start-Ziel-Sieg der Gastgeberinnen. Von Anfang an lag die HSG vorne. Die Gäste versuchten es mit Härte. "Es war eine sehr ruppige Partie", befand Thomas Bleicher. Der Coach war allerdings nicht auf den Gegner sauer, vielmehr ließ ihm das Verhalten der Schiedsrichter Ehmke/Porepp (Neumünster) die Zornesröte ins Gesicht steigen. "Ich bin stinkwütend, weil sie meine Spielerinnen nicht geschützt haben. Die beiden haben die Härte nicht unterbunden. Mit so einer Leistung haben sie nichts in der Liga zu suchen. Die Schiedsrichter waren des Spiels nicht würdig", schimpfte ein empörter Bleicher.
Zurück zum Wesentlichen: Die HSG lag ständig vorn (3:1, 6:3, 9:4, 14:6), auch wenn das Team viele Chancen liegen ließ und in einigen Situationen etwas fahrig agierte. Nur ein Beispiel: Als Lena Leptien das letzte Mal vier Siebenmeter in einem Spiel verballerte, hieß der Bundeskanzler noch Gerhard Schröder. (Anm.: Lena hat zwei Siebenmeter verwandelt und zwei verworfen und einen davon noch im Nachwurf verwandelt. Sarah hat einen verworfen, Dörte die beiden letzten verwandelt.) An der Kropper Führung änderte die ungewöhnlich suboptimale Chancenverwertung nichts. Selbst die Auswechslung von Stammtorfrau Andrea Lubrich, die nach einem Kopftreffer mit Nasenbluten raus musste, spiegelte sich nicht im Ergebnis wider. Weil Ersatzkeeperin Alexandra Rosin ihre Sache gut machte.
Nach dem Wechsel probierte Thomas Bleicher viel aus, wechselte bunt durch. Zunächst mit Erfolg. 19:9 hieß es nach wenigen Minuten in Hälfte zwei. Erst als die Lauenburgerinnen bis auf 21:15 verkürzen konnten, wurde Bleicher leicht nervös. Allerdings ohne Grund. Sein Team schaukelte die Führung leicht und locker über die Zeit. "Ich hatte nie wirklich das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten", so Bleicher.
Am kommenden Wochenende macht die Liga Pause. Das Pokalachtelfinale steht auf dem Programm. Die Kropperinnen müssen am Sonnabend (20 Uhr) bei der HSG Horst/Kiebitzreihe antreten. Eine Mannschaft, die im November vergangenen Jahres das Team aus der Landesliga abmelden musste.
HSG Kropp/Tetenhusen: Lubrich (1.- 20., ab 40.), Rosin (20.- 40.) - N. Leptien (2), L. Leptien (6/1), Pahl (1), Kuhrt (1), Hering (2), Bünger, Jörgensen, Rohwer (2), Jacobsen (2), Paul (7/2), Jöns (4).
Souveräner Sieg mit fadem Beigeschmack
27:19 (14:6) gegen Lauenburg
Gegen die Lauenburger Elbdiven begannen wir vor heimischem Publikum sehr konzentriert. Die 6:0-Deckung störte die Rückraumspielerinnen immer wieder erfolgreich, so dass wir von Anfang an zu vielen Ballgewinnen kamen. Die quirlige Spielmacherin Sarah Lemmermann war bei Sarah und Eva in guten Händen und dadurch kamen auch die Halbspielerinnen nicht in aussichtsreiche Schusspositionen. In der Vorwärtsbewegung unterliefen uns jedoch zu viele Fehler und so blieben viele Chancen auf einfache Tore ungenutzt. Trotzdem setzten wir uns schnell deutlich ab. Besonders Lena L. erzielte einige herrliche Treffer. Und auch Lena J. machte auf ihrer heiß geliebten rechten Rückraumposition viel Dampf. Auffällig und ärgerlich war, dass wir häufig an unserem Tempospiel gehindert wurden, weil die Gegnerinnen nach Fouls sehr häufig liegen blieben und sich ausgiebig behandeln ließen. Bei dieser Häufung schien das eindeutig eine taktische Vorgabe zu sein, um sich Zeit zum Verschnaufen zu verschaffen. „Schade“! Zur Halbzeit war der Drops beim Stand von 14:6 gelutscht.
Die zweite Hälfte verlief dann etwas ausgeglichener, ohne dass wir an Souveränität einbüßten. Leider war das Spiel nun sehr zerfahren und wurde unnötigerweise immer ruppiger, was daran lag, dass das Schiedsrichtergespann Ehmke/ Porepp das Spiel nicht unter Kontrolle hatte. Über die gesamte Spielzeit ließen sie jegliche Linie vermissen und fielen deutlich mehr auf, als man es sich von Schiedsrichtern wünscht. Harte Fouls wurden nicht geahndet, Nicklichkeiten dafür umso mehr beachtet. Ebenfalls sehr „schade“. Glücklicherweise war Lauenburg an diesem Tag nicht in der Lage, uns gefährlich zu werden und so kamen wir letztendlich zu einem deutlichen 8-Tore-Sieg. Und über den freuen wir uns nach dem verrauchten Ärger total
! Außerdem hat unser Verfolger Altenholz die nächsten Punkte gegen den Tabellendritten Holstein Kiel/ Kronshagen abgegeben, was uns einen fast uneinholbaren Vorsprung von acht Punkten beschert!
Torschützen: Dörte 7/2, Lena L. 6/1, Lena J. 4, Nina 2, Levke 2, Jay 2, Anne H. 2, Pahl 1, Eva 1, Sarah, Anne B.
Landeszeitung, 11.2.2012
Heißer Tanz gegen die "Elbdiven"
Damenwahl bei der HSG Kropp/Tetenhusen: Heute erwartet das Team von Trainer Thomas Bleicher den Tabellenfünften der Handball-Oberliga, den Lauenburger SV. Der Coach hat Respekt vorm Gegner: "Das wird ein ganz heißer Tanz." Anwurf in der Kropper Geestlandhalle ist um 19 Uhr.
Schon im Hinspiel hatte die HSG mächtig Probleme mit den "Elbdiven", wie sich Lauenburgs Handballerinnen nennen. Zwar lässt das Endergebnis von 24:13 auf einen vermeintlich lockeren Aufgalopp für die Kropperinnen schließen, doch dieser war es mitnichten. Vielmehr setzte Lauenburg den Gästen lange zu, bis auf der Zielgeraden der längere Atem den Ausschlag für die HSG gab. Bleicher erinnert sich: "50 Minuten war es ein Spiel auf Augenhöhe. Am Ende konnten wir dann unser wahres Gesicht zeigen."
Dass Lauenburg nun auch im Rückspiel nicht freiwillig die Segel streichen wird, beweist das Ergebnis am vergangenen Wochenende. In einer Abwehrschlacht rang die Mannschaft von Trainer Rolf Ahrenbog den ärgsten Verfolger der HSG, den TSV Altenholz, mit 21:20 nieder. Der Erfolg lässt die "Elbdiven" von Höherem träumen. Passend zum heißen Tanz, den Bleicher erwartet, kündigen die Lauenburger Damen auf ihrer Homepage an, dem "Dorfverein mal ordentlich einzuheizen". Sie spielen damit auf die Worte von HSG-Leiter Jann Wichmann an, der den Aufstiegsverzicht (die Landeszeitung berichtete) mit den Worten begründete: "Wir sind ein Dorfverein. Oberliga können wir noch mit unserem eigenen Nachwuchs darstellen. Dritte Liga nicht mehr."
Angesichts dieser markigen Ankündigung aus Lauenburg werden die HSG-Mädels hochmotiviert in die Partie gehen. "Wir verfolgen nach wie vor das Ziel, bis zum Saisonende ungeschlagen zu bleiben. Zu Hause wollen wir nichts anbrennen lassen", sagt Bleicher. Sein Team ist nach 17 Spieltagen noch immer ohne Niederlage (zwei Unentschieden). In erster Linie will der Kropper Trainer die erste und zweite Welle der Gäste unterbinden. Personell kann Bleicher aus dem Vollen schöpfen. Alle Spielerinnen sind fit. Aus der A-Jugend wird zudem erneut Levke Rohwer im Kader stehen.
Vorbericht Lauenburg
Von Unruhe oder Unlust keine Spur
Klar, dass sich künftige Gegner dies von uns wünschen. Aber auch wenn wir nicht aufsteigen werden, haben wir immer noch das Ziel, Meister zu werden – und das möglichst souverän. Um diesem Ziel näher zu kommen, wird eine Top-Leistung gegen den ambitionierten Tabellen-Fünften (Samstag, 19 Uhr, Geestlandhalle) aus Lauenburg nötig sein. Ohne Druck und mit einem Sieg gegen Verfolger Altenholz (danke sehr ;)) im Rücken werden die „Elbdiven“ uns sicherlich das Leben schwer machen. Die Mannschaft ist uns körperlich überlegen und hat im Hinspiel eine sehr konsequente Deckung gespielt. Damals in der „Hasenberghölle“ war es lange ein enges Spiel, ehe wir uns in der letzten Viertelstunde über ein gutes Tempospiel und mit einer überragenden Burner im Tor absetzen konnten und letztlich noch deutlich mit 24:13 gewinnen konnten. Es wird darauf ankommen, dass wir mit einem breiten, schnellen Angriffspiel die gegnerische Deckung auseinander ziehen und dann mit allem, was wir haben in die Lücken stoßen. In der Abwehr müssen wir noch konsequenter auf den starken Lauenburger Rückraum heraus treten als zuletzt gegen Lübeck, ohne jedoch die häufig gesuchte Kreisläuferin außer Acht zu lassen.
Auch die tolle Unterstützung unserer mitgereisten Fans verhalf uns im Hinspiel zum Sieg. Und das wünschen wir uns auch in diesem Spiel. Feuert uns wieder genauso kräftig an! So macht’s einfach doppelt Spaß...und die Elbiven werden ebenfalls ihre Fans mitbringen und ordentlich Krach machen. Freuen wir uns also auf zwei schöne Frauenhandballspiele (um 17 Uhr spielt die 2. Frauen gegen Oeversee/J./W. II) und hoffentlich vier Punkte für die HSG!
Hürde genommen – Vorsprung ausgebaut
25:20 (13:11) gegen Lübeck 1876
Da fiel uns ein großer Stein vom Herzen. Nach der für uns erfreulichen Nachricht von der Altenholzer Niederlage in Lauenburg – Orakel Burner hatte es vorausgesagt – galt es für uns in Lübeck nachzulegen. Nach zwei etwas unruhigen Wochen mit der endgültigen Entscheidung des Aufstiegsverzichts und Felles überraschendem Abgang wollten wir unbedingt eine gute Leistung abliefern. Unser Gegner, Lübeck 1876, schien mehr Angst vor einer verschmutzten Halle als vor einem Punktverlust im Abstiegskampf zu haben. Binnen einer Woche wurden wir unzählige Male auf das strickte Wachsverbot in der Halle hingewiesen.
JA, DANKE, AUCH WIR WISSEN, IN WELCHEN HALLEN WACHSVERBOT HERRSCHT. WIR HABEN EINE GANZE TASCHE VOLL MIT WACHSFREIEN BÄLLEN. WIR TRAINIEREN DAMIT, WENN ES SEIN MUSS UND WIR GEWINNEN AUCH DAMIT. VIELLEICHT SPIELEN WIR DANN NICHT SO SCHÖN, WIE MIT WACHS, WEIL DAS EINFACH NICHT MÖGLICH IST, ABER DANKE, WIR KOMMEN ZURECHT!
Wir kamen gut ins Spiel. Es wurde flüssig kombiniert und das Tempospiel forciert. Nur mit dem Abschluss haperte es erwartungsgemäß, was uns trotz klarer spielerischer Überlegenheit daran hinderte, uns abzusetzen. Bei den Lübeckerinnen bereitete uns in erster Linie Routinier Svenja Möller Probleme, die ein ums andere Mal sehenswert aus dem Rückraum traf. Unsere ansonsten sichere 6:0 Deckung trat einfach zu spät heraus. Mit der Umstellung auf eine 5+1-Deckung klappte es besser, den Lübecker Angriff unter Druck zu setzen. Zur Halbzeit erkämpften wir so einen kleinen, aber sicheren 13:11 Vorsprung. Es zeichnete sich bereits früh ab, dass bei uns jede Spielerin, inklusive unserer A-Jungendlichen Levke und Imke, einen guten Tag erwischt hatte. Dadurch war die Stimmung super und konnte auch nicht durch den backefreien Ball und die „engagierte Abwehr“ der Lübeckerinnen vermiest werden. Durch eine weitestgehend sichere Abwehr, die „Chef“ Mela Szynwelska im Griff hatte und Wirbelwind Katrin Kranz zu vielen Fehlwürfen zwang, zogen wir ganz allmählich davon. Besonders Anne Hering machte nach einer kleinen Durststrecke ein gutes Spiel auf der ungewohnten rechten Seite. Auch Lena Jöns, die nun wieder vermehrt im Rückraum zu finden sein wird, machte viel Dampf und fand immer wieder ihre besser postierten Nebenleute. Spätestens beim 21:16 in der 48. Minute waren wir uns sicher, dass hier nichts mehr anbrennen würde. Der 25:20-Sieg war somit zwar nicht glanzvoll, aber erfreulich sicher herausgespielt. Höher hatte hier nur Niendorf gewonnen (25:31).
Am kommenden Samstag (19 Uhr) im Heimspiel dürfen wir dann wieder mit der geliebten klebrigen Kugel gegen Altenholz-Bezwinger Lauenburg spielen.
Torschützen: s.u./o.
Landeszeitung, 6.2.2012
HSG Kropp/Tetenhusen nicht überragend, aber weiterhin erfolgreich
"Nicht überragend, nicht weltbewegend, aber eine richtig runde Sache." So lautete Thomas Bleichers Analyse des gestrigen 25:20 (13:11)-Sieges seiner HSG Kropp/Tetenhusen bei Lübeck 1876. In der Woche hatte der Trainer des Damen-Oberligisten einen ungewöhnlichen Anruf seines Lübecker Kollegen erhalten, der Bleicher noch einmal auf das absolute Haftmittelverbot in der Struckbachhalle hingewiesen hatte. So wusste er wenigstens ganz genau Bescheid, dass selbst die im Training mit "Backe" in Kontakt gekommenen Bälle seiner Spielerinnen beim Warmmachen in den Sporttaschen zu bleiben haben. Schon da dürfte Bleichers Taktik festgestanden haben, der nach der Partie sagte: "Uns war klar, dass wir das Ding nicht im Rückraum, sondern über die erste und zweite Welle und den Kreis gewinnen müssen." Die Statistik gibt ihm Recht, denn die Distanzschützinnen bekamen nichts Weltbewegendes zustande und 25 geworfene Tore liegen unter dem HSG-Schnitt.
Kropp ließ nach dem 0:1 nichts anbrennen und lag nach ausgeglichenem Beginn in der 13. Minute mit 7:5 vorne. Gemeinschaftlich arbeiteten die Gäste verbissen in der Abwehr und richteten dabei ein besonderes Augenmerk auf Lübecks beste Werferin Svenja Möller, die dennoch sieben Tore erzielte. Beim 17:13 (40.) und 21:16 (48.) waren die Lübeckerinnen schließlich so weit distanziert, dass die HSG die restlichen Spielminuten lockerer angehen konnte und schlussendlich verdient gewann. Damit haben die Kropp/Tetenhusenerinnen trotz des Wissens, dass der Aufstieg ausgeschlossen ist (wir berichteten), ihre Hausaufgaben gemacht und bleiben ohne Niederlage, während der ärgste Verfolger TSV Altenholz am Samstag gegen Lauenburg verlor. Damit beträgt der Vorsprung an der Tabellenspitze nun sechs Punkte für die HSG, die am nächsten Wochenende gegen Lauenburg weiter punkten will.
HSG Kropp/Tetenhusen: Lubrich - L. Leptien (5/4), Jörgensen (1), Bünger (1), Kuhrt (1), Jacobsen (1), Paul (4), Jöns (3), Pahl (2), Hering (4), Rohwer (3), Seidel.
Abwehrschlacht in Lübeck erwartet uns
Am Sonntag um 14 Uhr geht es für uns nach dem spontan spielfreien Wochenende mit einer anspruchsvollen Aufgabe weiter. Mit der Mannschaft von Lübeck 1876 erwartet uns eine heim- und kampfstarke Mannschaft mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen. Eine harte Spielweise und eine wachsfreie Halle haben es schon einigen Mannschaften schwer gemacht, hier die Punkte zu entführen.
Trotzdem ist uns gegen den Tabellen-Neunten nicht bange. Mit einer weiterhin gesunden Einstellung werden wir unsere Stärken auch mit sauberen Händen in die Waagschale werfen und alles dafür tun, unser Punktekonto anwachsen zu lassen!
Aus Krankheitsgründen wird Alex nicht mit von der Partie sein. Auch Felle wird nicht dabei sein. Sie hat sich für alle überraschend dazu entschieden, der Mannschaft komplett den Rücken zu kehren. Dafür werden uns wieder unsere talentierten A-Jugendlichen Levke und Imke unterstützen. Auch „Frau Kuhrt“ wird hoffentlich rechtzeitig und wohlbehalten von der Klassenfahrt zurückkehren.
Landeszeitung, 3.2.2012
Paukenschlag: Kropper Aufsteig passé
Paukenschlag bei der HSG Kropp/Tetenhusen: Der ungeschlagene Spitzenreiter der Handball-Oberliga der Frauen kann noch so viele Spiele gewinnen, in die 3. Liga wird die Mannschaft von Trainer Thomas Bleicher definitiv nicht aufsteigen. Das hat die Vereinsführung um HSG-Leiter Jann Wichmann jetzt entschieden.
Ausschlaggebend für die Entscheidung sind finanzielle Gründe. Vor allem der Absprung des Hauptsponsors "Bundeswehr", der im Sommer sein Engagement für die Kropper Handball-Frauen deutlich zurückschrauben wird, ließ den Gedanken bei den HSG-Verantwortlichen reifen, die Mannschaft nicht für die 3. Liga zu melden - auch wenn dem Team sportlich der Aufstieg gelingen sollte, wonach es derzeit aussieht.
Bereits im vergangenen Dezember deutete sich ein Loch im HSG-Etat an. Jetzt, nach dem Bundeswehr-Ausstieg, fehlen laut Wichmann einige tausend Euro. "Die 3. Liga kostet aber rund 35.000 Euro inklusive Reise-, Trainer- und Schiedsrichterkosten plus Meldegeld und weitere Nebenkosten wie z.B. für das Videoportal", so Wichmann.
Leistungssport um jeden Preis sei jedoch nicht mehr Philosophie der HSG. Setzte man viele Jahre auf leistungsbezogenen Handball mit zwei Mannschaften in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands, will man sich nun vermehrt auf den Breitensport und die Jugend konzentrieren. "Wir sind ein Dorfverein. Oberliga können wir noch mit unserem eigenen Nachwuchs darstellen. 3. Liga nicht mehr", so Wichmann.
Coach Thomas Bleicher erhielt die schlechte Nachricht kürzlich beim Training. Die Entscheidung des Vereins hat ihn überrascht, er kann sie aber nachvollziehen. "Wenn wir aufsteigen wollen, müssten wir eine neue Mannschaft mit vielen externen Kräften zusammenstellen. In der Oberliga können wir aber unseren eigenen Nachwuchs einbauen", sagt Bleicher.
Hintergrund: Schon jetzt steht fest, dass vier Spielerinnen die HSG nach Saisonende verlassen. Eva Kuhrt, Andrea Lubrich, Ann Kristin Bünger und Lena Jöns werden der Mannschaft ab Sommer nicht mehr zur Verfügung stehen. Trotz alledem hätten viele der übrigen Spielerinnen gerne 3. Liga gespielt. "Sportlich ist der Rückzug natürlich total schade. Aber andererseits sind wir uns auch einig, dass wir die 3. Liga ohne jede Menge Neuzugänge nicht gepackt hätten", stößt Spielführerin Lena Leptien ins selbe Horn wie ihr Trainer.
Jetzt, wo die Katze aus dem Sack ist, lässt sich befreit aufspielen. Am Sonntag um 14 Uhr muss die HSG bei Lübeck 1876 antreten. Thomas Bleicher: "Ein unangenehmer Gegner in einer absolut wachsfreien Halle." Eine Spielerin wird in Lübeck schon nicht mehr mit dabei sein: Lena Feldstedt, die zuletzt oft im Training fehlte. Bleicher: "Sie gehört ab sofort nicht mehr zu unserem Kader." Dafür greift der Trainer wieder auf die A-Jugend zurück. Levke Rohwer wird mit nach Lübeck fahren.
Bleicher versichert, dass die Motivation nicht unter der Entscheidung für einen Aufstiegsverzicht gelitten hat: "Wir wollen nach wie vor bis zum Saisonschluss ungeschlagen bleiben."
Landeszeitung, 23.1.2012
Wie im Hinspiel – Remis in Ellerbek
Ellerbek. Auch im Rückspiel konnte die HSG Kropp/Tetenhusen den TSV Ellerbek nicht bezwingen. Wie im Hinspiel kam der Spitzenreiter der Handball-Oberliga der Frauen nicht über ein Remis hinaus. 23:23-Unentschieden hieß es am Ende einer hart umkämpften Partie. Zur Halbzeit führte die HSG mit 15:13.
Für Kropps Trainer Thomas Bleicher ist der Punktverlust kein Beinbruch. Im Gegenteil: "Das Remis geht in Ordnung und ist völlig gerechtfertigt. Für uns ist es wichtig, dass wir weiter ungeschlagen sind - trotz der hohen Auswärtshürde jetzt in Ellerbek." In der Tat hat sich am Tabellenbild der Oberliga nicht viel geändert. Nach wie vor geht die Meisterschaft nur über die HSG, die sich immer noch über satte vier Punkte Vorsprung vor dem TSV Altenholz freuen darf. In Ellerbek verpennten die Kropperinnen vor allem die Anfangsphase. Bleicher: "In den ersten fünfzehn Minuten waren wir in der Abwehr nicht aggressiv genug." Die Folge: Der TSV kam zu vielen leichten Toren, währenddessen sich die HSG jeden Treffer hart erarbeiten musste. Viel ging bei den Gastgeberinnen über die schnelle Mitte und die zweite Welle. Ellerbek lag nach gut 20 Minuten mit 12:8 vorne.
Erst jetzt besannen sich die HSG-Spielerinnen auf ihre Stärken. Hinten wurde Beton angerührt. Vorne nutzten Bleichers Frauen konsequenter ihre Chancen. Ellerbeks Schützin Svenja Rix-Müller kam dagegen nicht mehr so zur Entfaltung wie noch zu Beginn. Bis zur Halbzeit hatte die HSG das Spiel gedreht. Levke Rohwer erzielte mit dem Pausenpfiff die 15:13-Führung.
Die Gäste blieben auch nach Wiederanpfiff am Drücker. Noch in Minute 39 führte die HSG 20:16. Nichts deutete daraufhin, dass der Vorsprung in Gefahr geraten könnte. Doch in der Schlussphase flatterten den Gästen augenscheinlich die Nerven. Ein verworfener Siebenmeter und zwei Pfostenwürfe ließen den TSV Morgenluft schnuppern. In den Schlussminuten wurde es hektisch. Nach dem 23:23-Ausgleich hatte die HSG die Chance, den Siegtreffer zu erzielten. Lena Feldstedt nahm ihr Herz in beide Hände und zog von neun Metern ab. Der Ball landete am Innenpfosten. Ellerbek kam nochmals in Ballbesitz, doch der lange Pass landete im Seiten-Aus. Abpfiff. Bleicher: "Das hätte am Ende auch anders ausgehen können. Ich bin total zufrieden mit dem Unentschieden."
HSG Kropp/Tetenhusen: Lubrich (1.- 60.), Rosin - N. Leptien, L. Leptien (6/4), Feldstedt (7/1), Pahl (2), Kuhrt (1), Hering, Bünger, Jörgensen (1), Rohwer (1), Jacobsen, Paul (5).
Wie im Hinspiel haben wir es leider nicht geschafft, eine Vorsprung über die Zeit zu bringen. Dass Ellerbek uns nun aber andichtet, sie seien unser "Angstgegner", wirkt doch etwas merkwürdig. Die Mannschaft ist sich offensichtlich seiner Qualität nicht bewusst. Wir sind auf den stärksten Gegner in dieser Saison getroffen und froh, auch ohne Lena J. und Nina, wenigstens einen Punkt gesichert zu haben und immernoch vier Punkte vor Altenholz zu stehen. Wir haben gut gekämpft und phasenweise auch richtig gut gespielt, mussten aber im gebundenen Spiel unserer körperliche Unterlegenheit Tribut zollen. Nur wenn wir flüssig und schnell kombinierten, konnten wir die gut gestaffelte 5:1-Abwehr auseinanderziehen.Weiterhin ungeschlagen geht's nun in die nächsten schweren Spiele, in denen jeder Gegner der erste sein will, der uns beide Punkte abluchst. Das wollen wir natürlich verhindern
!
Landeszeitung, 21.1.2012
Bleicher: "Dieses Mal sollen beide Punkte gegen Ellerbek her."
Die vermeintlich höchste Auswärtshürde der Rückrunde steht der HSG Kropp/Tetenhusen an diesem Wochenende bevor. Der unantastbare Klassenprimus der Handball-Oberliga der Frauen reist am Sonntag zum TSV Ellerbek (Anwurf: 16 Uhr).
Vor Saisonbeginn galt der TSV als härtester Konkurrent im Aufstiegskampf. Doch das war einmal. Die Ellerbekerinnen hinken den Erwartungen meilenweit hinterher, sind abgeschlagen auf Platz vier. Geschieht nicht noch ein mittelschweres Handball-Wunder, dürfte der Titelkampf für den TSV bei acht Punkten Rückstand auf die HSG gelaufen sein.
Kropps Trainer Thomas Bleicher hat dennoch Respekt vor den Rand-Hamburgerinnen, besonders vor ihren individuellen Fähigkeiten. "Der TSV hat sehr gute Einzelspielerinnen in seinen Reihen. Allerdings haben sie bislang noch nicht als Team überzeugt", analysiert Bleicher. Gut für die HSG, dass die beste Torschützin des TSV in der Winterpause den Verein gewechselt hat. Julia Steinberg hat sich dem Drittligisten HF HUK angeschlossen. Im Hinspiel gegen Kropp war die wurfgewaltige 21-Jährige mit neun Toren maßgeblich daran beteiligt, dass die HSG den bis heute einzigen Punkt in der Saison abgeben musste. Obwohl das Bleicher-Team zwischenzeitlich mit sieben Toren vorne lag, hieß es nach 60 umkämpften Minuten 25:25-Unentschieden. Seither hat die Weste der HSG diesen einen kleinen Fleck. "Damals haben wir leichtfertig einen Punkt verschenkt. Am Sonntag wollen wir es besser machen. Dieses Mal sollen beide Punkte her", so Bleicher, der allerdings gewarnt ist. Am vergangenen Wochenende überzeugte der TSV mit einem souveränen 33:28-Sieg in Lauenburg.
Der Coach weiß aber auch, dass seine Mannschaft in Normalform eine Nummer zu groß ist für Ellerbek. Ein weiterer Sieg und die HSG kommt der Rückkehr in die 3. Liga immer näher. Bleicher rüstet bereits für die kommende Saison. Die erste Neuverpflichtung ist in trockenen Tüchern. Kris Jürgensen (21) von der HSG Tarp/Wanderup schließt sich zur neuen Spielzeit der HSG Kropp/Tetenhusen an. Die Kreisläuferin soll Eva Kuhrt ersetzen, die kürzer treten will. Bleicher kennt Jürgensen von seiner Zeit als A-Jugend-Trainer bei DGF Flensborg.
Landeszeitung, 16.1.2012
Auch Bredstedt kann Kropper Siegeszug nicht stoppen
Sieg Nummer 13 ist in trockenen Tüchern. Auf dem Weg zum Titel in der Handball-Oberliga der Frauen kann offenbar niemand die HSG Kropp/Tetenhusen aufhalten. Auch dem Tabellensechsten Bredstedter TSV ist es nicht gelungen, dem Spitzenreiter die erste Niederlage beizubringen. Die HSG behielt in eigener Halle mit 33:24 (17:11) die Oberhand. Coach Thomas Bleicher konnte sich entspannt zurücklehnen: "Das war ein sehr unterhaltsames Oberliga-Spiel", sagte er.
Obwohl Bleicher im Vorfeld der Begegnung meinte, er habe keine Befürchtungen, sein Team könne schlecht aus den Startlöchern kommen, gab er jetzt zu Protokoll: "Ich hatte schon ein bisschen Angst. Aber meine Mannschaft hat mich Lügen gestraft." Die Gäste aus Bredstedt führten in 60 Minuten ein einziges Mal, nach zwei Minuten mit 1:0. Fortan nahm die HSG das Heft des Handelns in die Hand. 5:2, 10:6, 15:9 und 17:11 lauten die Zwischenstände einer ersten Halbzeit, in der der Tabellenführer in beeindruckender Manier seine Ausnahmestellung in der Liga unter Beweis stellte.
Schon nach 20 Minuten hatte Bleicher komplett durchgewechselt. Das Bredstedter Spiel war leicht auszurechnen. Allein Meike Schmidt wühlte sich immer wieder durch die Abwehr, holte viele Siebenmeter heraus. Das Problem: Von acht Strafwürfen verwandelten die Gäste gerade einmal vier. Im HSG-Team überzeugte vor allem Mittelfrau Sarah Jörgensen. Im Angriff zog die angehende Physiotherapeutin geschickt die Fäden, hinten entwickelt sie sich zunehmend zum Kopf der Mannschaft. Bleicher: "Sarah hat sich wirklich ein Lob verdient. Sie hat richtig gut gespielt." Auch mit der Leistung von Anne Hering zeigte sich Bleicher zufrieden: "Anne hat sich zwar nicht als Torschützin ausgezeichnet. Sie sieht aber immer die besser postierte Mitspielerin, spielt ungemein mannschaftsdienlich."
Nach einer kleinen Tiefschlafphase zu Beginn der zweiten Hälfte, in der die Gäste bis auf 17:15 verkürzen konnten, zog die HSG das Tempo wieder an. Spätestens beim Stand von 26:18 war die Entscheidung gefallen. Bleicher blieb genug Zeit, diverse Abwehrformationen auszuprobieren: 6:0, 5:1, 3:2:1. Alle Varianten waren dabei. Auch die A-Jugendliche Levke Rohwer kam noch zu ihrem Einsatz und warf drei Tore. Die letzten 15 Minuten machte Torhüterin Andrea Lubrich Platz für Alexandra Rosin. Bleicher hatte auch lobende Worte für den Gegner übrig: "Bredstedt ist mir sehr sympathisch. Sie haben bis zum Schluss gekämpft." Genützt hat es nichts.
HSG Kropp/Tetenhusen: Lubrich (1.- 45.), Rosin (ab 45.) - Jöns (4), N. Leptien (1), L. Leptien (9/3), Feldstedt (5), Pahl (1), Kuhrt (1), Hering, Bünger (1), Jörgensen (3), Rohwer (3), Jacobsen, Paul (5).
Landeszeitung, 13.1.2012
Kropperinnen brennen auf Rückrundenstart
Wenn die Frauen der HSG Kropp/Tetenhusen am Sonnabend in die Rückrunde starten, dürfte eines feststehen. Übertrainiert wird der Spitzenreiter der Handball-Oberliga nicht sein. Vier Wochen lang durften die Spielerinnen von Trainer Thomas Bleicher die Beine hoch legen, bevor sie vor einer Woche bei einem Turnier in Kellinghusen erstmals wieder den Ball in die Hand nehmen mussten.
Wie das Team die lange Pause verkraftet hat, zeigt sich am Sonnabend im Heimspiel gegen den Tabellensechsten Bredstedt (19 Uhr, Geestlandhalle). "Ich bin optimistisch, dass wir gewinnen werden. Die Mädels brennen darauf, wieder auf der Platte zu stehen. Die Stimmung ist gut. Wir wollen oben bleiben", gibt Bleicher zu Protokoll.
Der Coach hat keine Befürchtungen, dass seine Mannschaft schlecht aus den Startlöchern kommen könnte: "Jede Spielerin hat sich in der freien Zeit individuell fit gehalten." Nach der überragenden Hinrunde habe sich sein Team eine Pause verdient gehabt, so Bleicher.
Zwölf Siege, ein Remis, keine Niederlage. Die Bilanz der Hinrunde ist wahrlich beeindruckend. Zwischen der HSG und dem Zweiten Altenholz liegen bereits fünf Punkte. Jeder weitere Sieg bringt die Kropperinnen einen Schritt weiter im Kampf um die Rückkehr in die 3. Liga. Von der Leistungsstärke der Mannschaften eine Klasse höher konnte sich die HSG beim Neujahrsturnier in Kellinghusen überzeugen. Gegen den Drittliga-Neunten HUK schied die Bleicher-Truppe im Halbfinale aus. "Die Niederlage war nicht so schlimm. Das Turnier sollte nur ein lockerer Aufgalopp sein", sagt der Coach.
Höchst unwahrscheinlich, dass die HSG auch gegen Bredstedt den Kürzeren ziehen muss. Im September kamen die Kropperinnen noch zu einem 35:26-Kantersieg. Außerdem kann Bleicher am Sonnabend auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Andrea Lubrich ist nach ihrer Knieverletzung wieder fit. Bleicher ist sich sicher, dass es mit dem 13. Saisonsieg klappen wird.
Im HVSH-Pokal muss die HSG unterdessen in der 4. Runde bei der HSG Horst/Kiebitzreihe antreten. Das ergab die Auslosung.
Pokal 4. Runde
Und wiedere dürfen wir reisen. Diesmal führt uns der Weg nach Steinburg zur dortigen HSG Horst/Kiebitzreihe. Leider gibt es noch kein genaues Spieldatum, näheres folgt aber, genauso wie eine Info zum Gegner.
Landeszeitung, 22.12.2012
Kropp kann für die 3. Liga planen
Kropp. Viel besser kann man eine Hinrunde nicht spielen. 13 Partien, zwölf Siege, ein Unentschieden, fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten TSV Altenholz: Die HSG Kropp/Tetenhusen ist in der Handball-Oberliga der Frauen nicht zu stoppen und kann bereits für die 3. Liga planen. Die Landeszeitung zieht mit Coach Thomas Bleicher eine Halbzeitbilanz.
Dass die HSG in der Spitzengruppe mitspielen wird, war vor Saisonbeginn klar angesichts des Personals und der bekannten Kropper Spielstärke. Dass das Team aber die Liga in der Form dominieren wird, war nicht zu erwarten. Die Bleicher-Mannschaft stellt mit 378 Toren die beste Offensive und mit 264 Gegentreffern die sicherste Abwehr. "Mit der Deutlichkeit, mit der wir in der Tabelle vorne liegen, habe ich nicht gerechnet. Ich hatte mehr Gegenwehr erwartet", sagt Bleicher. Dessen Mannschaft ist jetzt in der komfortablen Situation, zwei Spiele verlieren zu dürfen und trotzdem noch von ganz oben grüßen zu können.
Ans Verlieren verschwenden der Trainer und seine Spielerinnen allerdings keinen Gedanken: "Wir wollen unseren Durchmarsch fortsetzen - solange, wie es irgend möglich ist. Ziel ist der Aufstieg." Um den zu realisieren, setzt Bleicher in der Weihnachtspause auf Regeneration. Stichwort Akku aufladen.
Etwas Wehmut darf schon aufkommen, wenn man daran denkt, dass mit der Leistung, die die HSG derzeit an den Tag legt, ein Abstieg vermeidbar gewesen wäre. Bleicher: "Hätten wir so in der letzten Saison gespielt, hätten wir einen guten Mittelfeldplatz in der 3. Liga belegt." Denn die Mannschaft ist fast identisch mit der in der Abstiegssaison. Mit einer wesentlichen Ausnahme: Lena Leptien ist jetzt wieder mit dabei. Nach einem Seuchenjahr ist die 27-Jährige zurück. Sie verleiht ihrer Mannschaft die Stabilität, die sie in der vergangenen Serie gebraucht hätte. Ihre Tore haben der HSG gefehlt. Derzeit führt sich die interne Torschützenliste mit 98 Treffern an. "Einen Leitwolf wie Lena kann sich jeder Trainer nur wünschen. An ihr orientieren sich die jungen Spielerinnen, ihr Wort ist auf dem Spielfeld Gesetz", sagt Bleicher. Doch auch Leptien kann alleine nichts reißen. Festzustellen ist, dass die komplette Kropper Mannschaft den Gang in die Oberliga vom ersten Moment an akzeptiert hat. "Bei uns war die Stimmung immer super. Wir haben uns trotz der Niederlagenserie in der vergangenen Saison nicht zerfleischt. Das sieht man auf der Platte. Wir haben aus unseren Fehlern gelernt", analysiert Bleicher.
Jetzt hofft der Trainer nur noch, dass Keeperin Andrea Lubrich rechtzeitig zum Rückrunden-Start fit wird. Sie hatte sich Anfang Dezember in Kronshagen am Knie verletzt. Bleicher: "Ich gehe davon aus, dass sie im Januar wieder mitmachen kann."
Schöner Abschluss
Der Pokal hat nun mal seine eigenen Gesetze. So waren wir zwar über das Los Pahlhude/Tellingstedt relativ glücklich, doch wussten auch um die Gefahren eines fast Derbys. Zumal setzte die Pahlhuder Truppe erst vor ein paar Tagen unsere 2. Mannschaft mächtig "auf den Pott".
Entsprechend motiviert gingen wir deshalb in das Spiel und wollten eigentlich von Beginn an klare Verhältnisse schaffen. Leider blieb es in den ersten Minuten beim guten Willen und erst mit zunehmender Spieldauer setzten wir uns deutlich ab. Am Ende eines netten Pokalspieles zogen wir mit 40:23 in die nächste Runde ein und hoffen jetzt natürlich auf ein schönes Heimspiel in der Geestland-Halle.
Danke an die beiden Youngsters Katja und Sonja, die erstmalig bei uns aushalfen. Das war schon richtig gut!
Landeszeitung, 17.12.2011
Kropperinnen spazieren in die nächste Pokalrunde
Problemlos haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen die 3. Runde im HVSH-Pokal überstanden. Bei der SG Pahlhude/Tellingstedt, immerhin Herbstmeister in der Landesliga Nord, landete das Team von Trainer Thomas Bleicher am Mittwoch einen 40:23 (17:12)-Kantersieg. Am Sonntag kämpft auch die HSG Hohn/Elsdorf um den Einzug ins Achtelfinale. Um 16 Uhr empfängt der Landesliga-Zweite den Oberliga-13. THW Kiel.
SG Pahlhude/Tellingstedt - HSG Kropp/Tetenhusen
23:40 (12:17)
Nur zu Beginn hatten die Gäste, die ohne Torhüterin Andrea Lubrich sowie ohne Maike Jacobsen und Dörte Paul antraten, Probleme mit dem klassentieferen Gegner. Erst mit zunehmender Spielzeit spiegelte sich die Kropper Überlegenheit im Ergebnis wider. "Das war ein sehr gutes Trainingsspiel für uns", bilanzierte Bleicher. Als die Gastgeberinnen mit 3:0 in Führung gingen, glaubten die gut 100 Zuschauer in der Tellingstedter Sporthalle noch an eine Überraschung. Doch schon beim 4:4 war die HSG wieder im Spiel. Die Gäste mussten sich zunächst an die harte Gangart der Pahlhuderinnen und die kurze Deckung gegen Lena Leptien gewöhnen. Danach lief es besser. Zur Pause lag die HSG mit 17:12 vorn. Bleicher: "Die Spielweise der SG hat schon ein bisschen weh getan."
Nach dem Wechsel wurde der Unterschied zwischen dem Landesligisten und dem ungeschlagenen Oberliga-Spitzenreiter immer deutlicher. Bleicher wechselte jetzt viel, ließ Lena Leptien mal draußen und gab der Jugend den Vortritt. So durften erstmals die beiden A-Jugendlichen Katja Ohm und Sonja Hermann mitwirken. Beide trugen sich in die Torschützenliste ein. Über die Zwischenstände von 24:15 und 29:19 warfen die HSG-Spielerinnen den 17-Tore-Kantersieg heraus. Der SG gelangen in Hälfte zwei nur noch elf Treffer, den Kropperinnen dagegen 23. Bleicher: "In der zweiten Halbzeit hat man den Klassenunterschied sehr deutlich gesehen." Die Pokalpartie war das letzte Pflichtspiel in 2011 für die HSG. Am 7. Januar startet das Team mit einem Turnier in Kellinghusen ins neue Jahr.
HSG Kropp/Tetenhusen: Rosin (1.- 60.) - L. Jöns (4), N. Leptien (1), L. Leptien (11/4), Feldstedt (4), Pahl (2), Kuhrt (2), Hering (3), Bünger (3), Jörgensen (7), Ohm (1), Hermann (2).
Landeszeitung / 12.12.11
Tarperinnen machen der HSG Kropp das Siegen schwer
Kropp - Die HSG Kropp/Tetenhusen dreht weiter einsam und allein ihre Kreis an der Tabellenspitze der Handball-Oberliga der Frauen. Daran konnte auch die HSG Tarp-Wanderup am Sonnabend nichts ändern, als sie beim Ligaprimus zwar über weite Strecken gute Gegenwehr bot, schlussendlich allerdings beim 33:29 (16:16) die unterlegene Mannschaft war.
"Ich freue mich über die Leistung der Mädchen. Man hatte allerdings den Eindruck, als sei Kropp nicht so richtig bei der Sache gewesen", stellte Anette Hesse, Tarps Trainerin und Nachfolgerin von Thomas Bleicher fest. Der ist nach seiner Zeit an der Treene nun Coach der Kropperinnen und sah die Partie so ähnlich wie Hesse. "Wir kamen nicht richtig ins Tempospiel, es dauerte oft viel zu lange, bis der Ball nach vorne kam. Außerdem haben wir unnötige Tore kassiert", fand er.
Kropp/Tetenhusen konnte in der ersten Halbzeit nie die Gegnerinnen abschütteln, sodass eine Zwei-Tore-Führung erst in der 15. Minute gelang, als Lena Leptien per Siebenmeter zum 10:8 traf. Immer wieder fanden Tarps Rückraumspielerinnen jedoch Lücken in der passiven 6:0-Abwehr des Titelfavoriten, sodass allen voran Kreisläuferin Katrin Lucht zu Treffern kam und mit dafür sorgte, dass zur Pause beim 16:16 wieder alles offen war.
Aber auch Kropp setzte mit Toren von Kreisläuferin Svenja Pahl spielerische Glanzlichter. Den aus der Bewegung zugepritschten Ball Sarah Jörgensens zum 16:15 verwandelte Pahl ebenso sicher wie das Anspiel Lena Leptiens, als die an diesem Tag beste Werferin ohne Hinzugucken das Leder in Pahls Hände abklatschen ließ. Das resultierende 20:18 (37.) stellte trotzdem noch keinen sicheren Vorsprung der Heimmannschaft dar. Auch das 24:20 (41.) holte Tarp durch Tore von Lucht, Kerstin Lilienthal und Christina Hansen wieder auf (24:24 und 27:27, 52.), ehe Nina Leptien einen schönen Nachläufer-Spielzug zum entscheidenden 29:27 (54.) verwandelte. Einen positiven Eindruck hinterließ bei Kropp/Tetenhusen auch Maike Jacobsen mit sicheren Treffern von Linksaußen.
Bis zum Schluss gelang den Tarperinnen nicht mehr der Ausgleich, sodass sich Kropp nicht nur über die nächsten zwei Punkte freuen durfte, sondern auch darüber, dass Verfolger Ellerbek gleichzeitig bei Lübeck 1876 nur ein Unentschieden gelang gelang und damit einen weiteren Punkt einbüßte. "Ich bin zufrieden, wir können mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause gehen", sagte Anette Hesse abschließend und auch Bleicher konnte glücklich sein, zumal der Sieg der guten Laune auf der anschließenden Vereinsweihnachtsfeier natürlich nicht abträglich war.
HSG Kropp/Tetenhusen: Rosin - L. Leptien (12/6), Jörgensen (3/1), Bünger (1), Kuhrt (1), N. Leptien (2), Jacobsen (4), Paul, Feldstedt (5), Jöns (1), Pahl (3), Hering (1).
Versöhnlicher Abschluss
Endlich Weihnachtspause!
In unserem letzten Punktspiel in diesem Jahr schlossen wir die Hinserie mit einem weiteren Sieg ab. Auch die HSG Tarp-Wanderup konnte uns nicht stoppen und musste mit einer 33:29 (16:16) Niederlage die Heimreise nach Tarp und zur eigenen Weihnachtsfeier antreten.
Vermutlich lag es heute weniger an unser bevorstehenden Weihnachtsfeier in Tetenhusen, sondern mehr an uns selber auf dem Parkett. Während die Tarper an ihrer Leistungsgrenze spielten, standen wir in vielen Teilen des Spiels neben uns. Harm- und körperlose Abwehrarbeit, eine schlechte erste//zweite Welle und viel zu ungeduldiges Angriffsspiel zeichneten die ersten 30 Minuten des Spiels aus. Es ist schon lange her, dass wir in einem Spiel 16 Gegentore bereits zur Halbzeit kassierten.
Tarp eröffnete den Torreigen in der 2. Minute und es sollte in der folgenden Zeit keiner Mannschaft gelingen, sich mit mehr als mit einem Tor abzusetzen. Zwar verfügte Tarp an diesem Tag nicht über einen besonders durchschlagskräftigen Rückraum, doch wir luden durch unsere passive Abwehr die Gäste zu leichten Toren ein. Alex war in dieser Zeit nicht zu beneiden, doch sie hielt uns mit einigen guten Paraden im Spiel. So stand nach 30 Minuten ein 16:16 auf der Anzeigetafel. Unglaublich!
Zweite Halbzeit und ein erster kleiner Lichtschein am Horizont. 2 schnelle Tore zur 18:16 Führung schienen uns endlich auf den richtigen Weg zu bringen. Mit einer Umstellung in der Abwehr auf eine etwas offensivere 5:1, nahmen wir Tarp in den Anfangsminuten vieles von deren Angriffseffektivität. Daraus resultierende Ballgewinne nutzten wir bis zur 40 Minute zur 24:20 Führung. Nun sollte der Zug ins Rollen kommen und die Weichen endgültig auf Sieg gestellt werden; so dachten wir zumindest. Doch so schnell wir uns abgesetzt hatten, so schnell mussten wir aufgrund mangelnder Chancenverwertung den Ausgleich zum 24:24 (45.Min) hinnehmen. Wieder schafften wir es nicht, uns einen entscheidenden Vorsprung zu erspielen und boten so den Zuschauern zwar ein spannendes, aber ungewollt offenes Spiel. Zum Glück konnten wir uns aber auf unseren Schlussspurt verlassen und zogen den Gästen mit dem 30:27 (55.Min) endgültig den Zahn, von einem Sieg in der Fremde zu träumen. Mit dem Endstand von 33:29 bescherten wir uns selber eine super Serie von 13 ungeschlagenen Spielen und einem tollen 25:1 Punktekonto. Ganz nebenbei verfügen wir zur Halbserie über den torhungrigsten Angriff (378 Tore) und die sattelfesteste Abwehr (264 Tore) aller 14 Mannschaften in der Oberliga HH/SH. Na wenn das nicht eine Aussage ist!
So kann es weitergehen und wir werden auf alle Fälle versuchen, solange wie möglich unsere Serie fortzusetzen. Das Zeug dazu haben wir, aber wir wissen auch, dass die Jagd auf den Herbstmeister spätestens am 14.01.2012 beginnen wird.
Unseren letzten Auftritt in diesem Jahr haben wir am Mittwoch in Tellingstedt beim Pokalspiel gegen Pahlhude. Mit kleinem Kader wollen wir versuchen, im Pokal zu überwintern und Richtung Final-four zu schielen.
Na dann mal schöne Weihnachten all unseren Lesern / Freunden / Fans und Sponsoren sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2012.
Aufstellung:
Alex, Alina; Lena 11 (6), Sarah 4 (1), Ann „BA“ 1, Eva 1, Nina 2, Maike 4, Dörte, Felle 5, Lena J. 1, Pahl 3, Anne 1
Landeszeitung, 10.12.2011
Kropperinnen wollen ungeschlagen in die Winterpause
Ohne eine Niederlage wollen die Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen die Hinrunde in der Oberliga beenden. Verhindern könnte das nur noch die HSG Tarp-Wanderup. Die Spielgemeinschaft ist heute (17 Uhr) zu Gast in der Kropper Geestlandhalle.
Dass die Tarperinnen die Siegesserie des Spitzenreiters stoppen können, glaubt eigentlich keiner, der sich in der Frauen-Oberliga auskennt. Der Tabellenneunte, der mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hat, reist mit der Empfehlung von vier Pleiten in Folge an. Auch in Kropp werden viele Spielerinnen fehlen. Warum sollte es also ausgerechnet Tarp gelingen, der Mannschaft von Trainer Thomas Bleicher die erste Saisonniederlage zuzufügen?
Für Bleicher ist die Partie aber noch lange nicht gewonnen. Denn auch sein Kader ist stark ausgedünnt. Der Coach muss auf drei Spielerinnen verzichten. Der Ausfall von Andrea Lubrich schmerzt besonders. Die wohl beste Torhüterin der Oberliga verletzte sich vor einer Woche in Kronshagen am Knie und am Sprunggelenk. Eine genaue Diagnose gibt es noch nicht. Fest steht nur, dass Lubrich in diesem Jahr nicht mehr zwischen die Pfosten zurückkehrt. Gegen Tarp wird Ersatzkeeperin Alexandra Rosin von einer Torhüterin aus der A-Jugend unterstützt. Darüber hinaus fehlen Nina Leptien (Achillessehne) und Dörte Paul (Trauma im Sprunggelenk). "Aufgrund der Ausfälle erwarte ich ein ausgeglichenes Spiel", sagt Bleicher.
Der Trainer kennt den Gegner genau. Vor seinem Engagement in Kropp war Bleicher Coach in Tarp. "Wir müssen damit rechnen, dass sich die HSG mit Tanja Heckel, Diana Köhn und Melanie Schrenk aus der Zweiten verstärken wird", berichtet Bleicher. Aber selbst wenn: Die geballte Tarper Erfahrung sollte die HSG nicht in Gefahr bringen. Die Kropperinnen brauchen den Sieg, um in der Tabelle den Vorsprung zu verteidigen - und um die gute Stimmung auf der Weihnachtsfeier zu wahren.
Achtung vor angeschlagenem Gegner
Im letzten Heimspiel des Jahres erwarten wir Samstag um 17 Uhr die HSG Tarp-Wanderup. Der Tabelleneunte sammelte im bisherigen Saisonverlauf die Punkte in eigener Halle. Auswärts setzte es Niederlagen. Hinzu kam in den letzten Wochen Verletzungspech, sodass auch die letzten beiden Heimspiele verloren gingen. Die Schwierigkeit für uns ist es nun, dass wir nicht wissen was bzw. wer uns morgen erwartet. Routinierte Kräfte aus der starken zweiten Mannschaft werden wohl nicht aushelfen, da sie gleichzeitig spielen.
Die Tarperinnen spielen wann immer möglich schnell nach vorne. Im Rückraum spielen die wurfgewaltigen Janine Hansen und Sarah Schäfer sowie die flinken und spielintelligenten Christina Hansen und Kerstin Lilienthal. Häufig wird dann die starke Kreisläuferin Katrin Lucht gesucht und gefunden. Sie ist schwer zu halten und bisher eine der besten Torschützinnen ihres Teams. Für uns gilt es deshalb, in der Abwehr gut zu verschieben und ein gutes Maß zwischen raus treten und hinten bleiben zu finden. Im Angriff müssen wir geduldig, breit und schnell spielen um die große Deckung auseinander zu ziehen.
Auch wir sind bekanntlich nicht frei von Verletzungssorgen. Dörte und Burner, die sich im Spiel gegen Holstein Kiel verletzt haben, werden dieses Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen. Sie werden ihre Blessuren hoffentlich über die Weihnachtstage auskurieren können. Nina wird hingegen voraussichtlich wieder spielen können. Dafür steht hinter dem Einsatz von Meike noch ein Fragezeichen. Sie war mit einer fetten Erkältung die ganze Woche krankgeschrieben. Da die A-Jugend selbst von Verletzungen gebeutelt ist, werden wir auch hier keine Unterstützung erhalten können. Nichts desto trotz wollen wir uns im letzten Heimspiel des Jahres und direkt vor unserer HSG-Weihnachtsfeier keine Blöße geben und die Hinrunde unbedingt ungeschlagen beenden! Dafür werden wir wie bisher leidenschaftlich kämpfen und hoffentlich das spielerische Niveau vom letzten Spiel erreichen. Besonders Sarah und Felle, die vor der letzten Saison von der HSG Tarp-Wanderup zu uns wechselten werden in ihrem ersten offiziellen Punktspiel gegen ihre alten Mannschaftskameraden hochmotiviert zur Sache gehen.
Also, kommt vorbei und feuert uns so grandios wie bisher an!!
Landeszeitung, 5.12.11
28:24 in Kiel: Kropp-Tetenhusen bleibt eine Klasse für sich
Kronshagen. Die Serie hält. Die Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen ziehen weiter einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze der Handball-Oberliga. Am zwölften Spieltag heimsten sie den elften Sieg ein. Die unglaubliche Bilanz: 23:1 Punkte. Auch den Tabellenzweiten HSG Holstein Kiel/Kronshagen hielten die Frauen von Trainer Thomas Bleicher auf Distanz. Mit einem 28:24 (15:10)-Auswärtserfolg kehrte die HSG gestern Abend aus Kronshagen zurück. Der Coach zeigte sich mehr als zufrieden: "Das war eines der besten Spiele in der Saison. Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute konzentriert agiert." In die Euphorie mischten sich jedoch gleich mehrere Wermutstropfen. Zwei wichtige Spielerinnen drohen langfristig auszufallen.
Zur Chronologie der Ereignisse: Vor 75 Zuschauern, davon eine lautstarke Kropper Fraktion, legten die Gäste los wie die Feuerwehr. Nach dem schnellen 3:0 dann der erste Schock: Stammkeeperin Andrea Lubrich verletzte sich bei dem Versuch, einen Ball zu erlaufen schwer: Bleicher: "Vermutlich sind Sprunggelenk und Knie kaputt. Das war heftig."(Anm.: erste Diagnose bei Burner: schmerzhafte Zerrungen und Blutergüsse, ein kaputtes Band im Fuß)
Lubrich musste raus. Alexandra Rosin kam ins Tor. Nur eine Minute später die nächste Hiobsbotschaft: Dörte Paul konnte mit einer Bänderverletzung nicht weiterspielen. Bleichers Wechsel-Alternativen schrumpften im Minutentakt. Hinzu kam, dass auch Nina Leptien mit Achillessehnen-Problemen nicht mitwirken konnte. Und trotzdem war stets die HSG am Drücker. Bleicher: "Wir haben die Ausfälle sehr gut weggesteckt." Allen voran Alexandra Rosin: Die Ersatzkeeperin, die aufgrund der übermächtigen Lubrich bislang nicht so viele Einsatzzeiten bekam, machte ihr bestes Spiel im Kropper Trikot. Gleich nach ihrer Einwechselung hielt sie einen Siebenmeter und zwei Hundertprozentige. "Alex hat uns in der Abwehr Stabilität verliehen", lobte Bleicher.
Im gesamten Spiel gingen die Gastgeberinnen nicht ein einziges Mal in Führung. Von einem 7:7-Zwischenstand erhöhte die HSG bis zur Pause auf 15:10. Der Fünf-Tore-Vorsprung hielt auch nach dem Seitenwechsel an. Die Entscheidung fiel, als die HSG in doppelter Unterzahl. zwei Tore erzielte. Über 18:23 und 20:26 trudelte die Partie aus. Eine einzelne Spielerin hervorheben, wollte Trainer Bleicher nicht. "Das wäre unfair gegenüber den anderen. Wir haben als Mannschaft überzeugt."
HSG Kropp: Lubrich (1.- 5.), Rosin (5.- 60.) - Paul (1), L. Jöns (4), N. Leptien, Jacobsen, L. Leptien (5/4), Feldstedt (4), Pahl (3), Kuhrt, Hering (1), Bünger (1), Jörgensen (9/6).
Teuer erkämpfter Sieg in Kronshagen
oder: Herbstmeister schlägt "Geheimfavoriten"
Nach 60 spannenden und intensiven Minuten setzten wir unseren Siegeszug in der Fremde fort. Nach einem 15:10 zur Halbzeit siegten wir am Ende mit 28:24 auch in dieser Höhe mehr als verdient.
So hatten wir uns das Spiel gegen den Tabellenzweiten Kiel/Kronshagen allerdings nicht vorgestellt.
Noch bevor die ersten 10 Minuten gespielt waren, fielen mit Burner und Dörte zwei wichtige Spielerinnen verletzungsbedingt aus, die uns vermutlich auch in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen werden. Näheres werden wir aber erst wissen, wenn der endgültige ärztliche Befund vorliegt. Da auch Nina verletzungsbedingt nicht mitwirken konnte, waren unsere Wechselmöglichkeiten nun stark eingeschränkt.
Jetzt könnten wir sagen, nun ja, die Verletzung der beiden hat uns total aus der Bahn geworfen – irgendwo schon mal auf einer anderen Homepage gelesen
– aber,… das wäre zu einfach und entspräche nicht der Wahrheit. Vermutlich gerade aus diesem Grunde schweißte das die Mannschaft noch mehr zusammen und sie zeigte gegen einen starken Gegner ein tolles Spiel.
Schnell gingen wir in den ersten 7 Minuten mit 3:0 in Führung und standen in der Abwehr sicher und schlossen im Angriff konsequent ab. Schon jetzt schlugen wir die Krabben mit ihren eigenen Waffen. Anstatt unser Glück aus dem Rückraum zu suchen, erzielten wir leichte Tore aus dem Gegenstoß oder konnten am Kreis nur aufgrund eines 7m gefoult werden. Nicht weniger als 13x zeigten die Unparteiischen auf den Punkt, wobei wir 10x erfolgreich waren. Wir schlugen Kiel/Kronshagen praktisch mit ihren eigenen Waffen.
Nur einmal konnten die Kieler den Ausgleich (21. Minute) erzielen, doch nur 4 Minuten später hatten wir mit dem 12:7 einen entscheidenden Vorsprung heraus geworfen. Dieser 5 Tore Vorsprung hatte auch nach 30 Minuten beim 15:10 bestand.
Mit gleichem Elan begannen wir auch die zweite Hälfte der Partie. Konnten die Krabben um ein Tor verkürzen, hatten wir auf der anderen Seite immer die passende Antwort parat. So konnten wir den Vorsprung ständig auf 5 Tore (17:22 44. Minute) halten.
Spielentscheidend für den weiteren Verlauf der Partie sollte die Phase zwischen der 44. und 46. Minute werden. Nachdem Sarah mit 2 Minuten bestraft und Lena L. „leicht“ unberechtigt ebenfalls auf die Bank verbannt wurde, mussten wir uns den Angriffen der Krabben in doppelter Unterzahl erwehren. Wie schon in der Videoanalyse erlebt, verstanden die Kieler es nicht, daraus Kapital zu schlagen. Leichtfertige Ballverluste und überhastete Abschlüsse brachten sie um zählbaren Erfolg. Ganz im Gegenteil, wir erzielten selber 2 Tore und schraubten unseren Vorsprung auf 27:20 hoch. Nach dem 27:21 und 28:21 gehörten die letzten Minuten den tapfer kämpfenden Kielerinnen, allerdings reichte es nurnoch zur Ergebniskosmetik.
Mit nunmehr 23:1 Punkten stehen wir weiterhin auf Platz 1 und freuen uns nun auf unser letzte Spiel dieser Hinserie am nächsten Samstag in Kropp gegen Tarp und dann kann Weihnachten (und die HSG-Weihnachtsfeier) kommen.
Aufstellung:
Burner (1.-7), Alex (8.-60.); Lena 5(4), Sarah 9(6), Ann „BA“ 1, Eva, Nina, Maike, Dörte 1, Felle 4, Lana J. 4, Pahl 3, Anne 1
Landeszeitung, 03.12.2011
Bleicher fährt mit ein bisschen Bammel nach Kronshagen
Kropp/Tetenhusen. Nach dem letzten Spieltag hat sich bei den Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen ein Grinsen in die Gesichter eingebrannt. Selber fuhren sie am vergangenen Sonnabend einen Sieg gegen den THW Kiel ein, gleichzeitig knöpften sich die Verfolger gegenseitig die Punkte ab. So könnte der Tabellenführer (21:1 Punkte) der Oberliga das morgige Spitzenspiel beim Zweiten Holstein Kiel/Kronshagen (17 Uhr, Sporthalle Kronshagen) ganz cool angehen lassen. Fünf Punkte Vorsprung hat die HSG auf die Konkurrenz.
Ein bisschen Bammel hat HSG-Trainer Thomas Bleicher aber doch. "Mir liegt die Partie im Magen. Ich habe Holstein auf Video gesehen. Das Team ist sehr unangenehm. Die Spielerinnen sind klein und wendig. Sie spielen einen extrem schnellen Ball", sagt der Coach, der einen echten Prüfstein auf seine Mannschaft zukommen sieht. Vor allem in Sachen Härte müssen die Kropperinnen auf Zack sein. Die Gastgeberinnen sind leidensfähig. Bleicher: "Denen kannst du weh tun, die kommen trotzdem immer wieder. Wir müssen in der Abwehr über 60 Minuten in konzentriert arbeiten."
Gut, dass Bleicher einen Spion in seinem Kader weiß. Dörte Paul spielte vor ihrem Wechsel nach Kropp für die Holsteiner Krabben. Sie kann ihrem Trainer sicherlich ein, zwei nützliche Tipps geben, auf was es achten gilt. Für Bleicher steht fest, dass sein Team eine bessere Leistung auf die Platte zaubern muss, als zuletzt gegen den THW Kiel. Im Angriff hatten seine Spielerinnen viel Luft nach oben. Aber selbst wenn es vorne nicht rund läuft, hat die HSG in dieser Saison (fast) alles in Grund und Boden gespielt. Nach elf Spieltagen stehen die Kropperinnen noch immer ohne Niederlage da.
Nicht zuletzt der Grund, weshalb Thomas Bleicher ganz langsam seine Zurückhaltung ablegt. "Wenn wir die beiden letzten Spiele vor der Weihnachtspause auch noch gewinnen, können wir anfangen, weiter zu planen", sagt Bleicher.
Derzeit sieht alles danach aus, dass die HSG nach nur einer Ehrenrunde in der Oberliga umgehend in die 3. Liga zurückkehren könnte. Bleicher: "Wir sind fit, wir sind gut drauf und wir wollen weiter gewinnen."
Landeszeitung, 28.11.2011
Kropp/Tetenhusen hat keine Mühe mit hilflosem THW
Die Siegesserie der HSG Kropp/Tetenhusen in der Handball-Oberliga der Frauen geht weiter. Am Sonnabend gewann das Team von Trainer Thomas Bleicher deutlich mit 24:14 (12:8) gegen den THW Kiel. Wer nun von einer Galavorstellung des Tabellenführers ausgeht, der irrt sich. Die HSG zeigte über weite Strecken eine sehr mäßige Angriffsleistung. Dass sie dennoch mit zehn Toren gewann, lag an der guten Abwehr und am hilflosen Gegner. Ganze sechs Treffer gelangen den Kielerinnen in der zweiten Halbzeit, davon nur vier bis zur 55. Minute. "Für uns war es das Spiel der vergebenen Chancen und sicherlich nicht hochklassig. Es ist schwer, sich zu hundert Prozent zu konzentrieren, wenn man so überlegen ist. Ich freue mich aber sehr über den Sieg, die Mädels haben ja nichts anbrennen lassen", sagte Bleicher nach dem Spiel, das erwartungsgemäß mit einer überlegenen HSG losging.
Das erste Tor gelang dem THW in der 12. Minute, nachdem Kropp bereits viermal getroffen, Keeperin Andrea Lubrich schon einen Siebenmeter gehalten und einen Traumpass auf Eva Kuhrt zum Tempogegenstoßtor gespielt hatte. Doch bereits zu dieser Zeit hatte Kropp einen Strafwurf verbockt, ein Stürmerfoul begangen und etliche Chancen vergeben. So kam es wie so oft, plötzlich nahm der THW Fahrt auf und glich zum 8:8 (25.) aus. Die Reaktion der jetzt wieder wachen Kropper Mannschaft ließ nicht lange auf sich warten. Je zweimal Sarah Jörgensen und Nina Leptien erhöhten bis zum Pausenpfiff auf 12:8 und löschten das Kieler Strohfeuer damit umgehend.
In der zweiten Halbzeit begann Bleicher ("Wir haben keine erste Sieben, sondern eine erste Zwölf.") schnell damit, die Einsatzzeiten zu verteilen. Maike Jacobsen kam auf Linksaußen und direkt mit einem Tempogegenstoßtor zum 15:9 ins Spiel, Anne Bünger übernahm für einige Zeit die Spielmacherposition. Auch wenn die Wechsel Bleichers nicht unbedingt dem Spielfluss zuträglich waren, so musste er keinen Gedanken an eine eventuelle Niederlage verschwenden. Der THW war einfach zu harmlos. Als Jacobsen nach zwei Fehlwürfen ihr zweites Tor zum 18:11 (45.) gelang und Lena Leptien mit einem Unterhand-Sprungwurf auf 19:11 erhöhte, war die Sache spätestens entschieden, auch wenn Kropps Leistung keine Bewerbung für die 3. Liga war. Immer wieder vergab die HSG Chancen, spielte Fehlpässe oder machte technische Fehler, die allerdings ungestraft blieben. Die zähe Zeit bis zur 55. Minute beendete Anne Hering mit ihrem einzigen Tor zum 20:12, bevor es bis zum Abpfiff mit insgesamt sechs Toren noch etwas unterhaltsamer wurde.
HSG Kropp/Tetenhusen: Lubrich, Rosin - Leptien (4/1), Jörgensen (5/1), Bünger, Kuhrt (3), N. Leptien (2), Jacobsen (2), Paul (4), Jöns (1), Pahl (2), Hering (1).
Serie hält an!
Auch im 5. Heimspiel dieser Saison konnten wir unsere „fast“ weiße Weste behalten. Gegen den THW Kiel behielten wir am Ende in einem nicht sehr hochklassigen Spiel mehr als verdient mit 24:14 (12:8) die Oberhand.
Es begann, wie wir uns das Spiel vorgestellt hatten. Aus einer sehr beweglichen Abwehr wollten wir den THW von der ersten bis zur letzten Minute unter Druck setzen und sie so zu leichten Fehlern zwingen. Dieses konnten wir in den ersten Minuten sehr erfolgreich umsetzen, doch schon hier zeigte sich, dass wir die leichten Ballgewinne auch zu schnell im Angriff verschenkten. So setzten wir uns auf 4:0 (11.Min) ab, ehe die Kieler in der 12. Minute zum 4:1 verkürzten. Leider hatten wir bis dahin schon viele Chancen liegen gelassen und uns selber um einen ruhigeren Samstagabend gebracht. Über 6:1 (14.Min) steuerten wir eigentlich sicher auf eine sichere Führung hin. Aber was heißt bei uns schon sichere Führung. Plötzlich bauten wir Kiel auf, schlossen unkonzentriert gegen eine immer stärker werdende Inga Siedenburg ab und standen in der Abwehr das ein und andere Mal neben uns. So kam was kommende musste. In der 24. Minute betrug unser Vorsprung nur noch ein mickriges Törchen (8:7) und wir fanden einfach nicht mehr ins Spiel. Zeit für eine Auszeit!
Zwar traf Kiel danach noch zum 8:8, aber in den letzten Minuten der ersten Halbzeit erzielten wir noch 4 schnelle Tore zur beruhigenden Pausenführung von 12:8.
Wir wussten schon, dass wir in den zweiten 30 Minuten weiterhin konzentriert arbeiten mussten, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Dem 12:9 durch einen Kieler 7m folgte schnell das 13, 14 und 15:9 (37.Min), bevor wie uns nach 50 Minuten entscheidend auf 19:12 absetzten. Endlich war der Widerstand der Kieler gebrochen und in den letzten Minuten spielten wir unsere konditionelle Überlegenheit aus. Leichte Fehler nutzten wir schnell zur beruhigenden 24:12 Führung, ehe der THW in den Schlusssekunden noch etwas Ergebniskorrektur betreiben konnte.
So behalten wir für eine weitere Woche den Platz an der Sonne und können nun beruhigend auf das schwere Auswärtsspiel am 2. Advent gegen die „Krabben“ schauen.
Dann, wieder mit vollem Kader, werden wir auf einen Gegner treffen, der zu den heimstärksten Mannschaften der Liga zählt und darüber hinaus über den torhungrigsten Angriff verfügt. Und ganz nebenbei haben sie vor wenigen Wochen das geschafft, was uns leider verwehrt blieb in heimischer Halle.
Aufstellung:
Burner, Alex (für einen 7m); Lena 4(2), Sarah 4(1), Anne „BA“, Eva 4, Nina 2, Maike 2, Dörte 4, Lena J. 1, Pahl 2, Anne 1
Ziel gegen Zebra-Damen: Besser spielen als letzte Woche!
Kämpferisch sowie konditionell stark, dafür spielerisch schwach präsentierten wir uns letzte Woche in Ahrensburg. Zu wenig Bewegung im Angriff und zu wenig Biss in der Abwehr führten dazu, dass wir uns lange Zeit schwer taten gegen den Tabellenletzten – der zugegebenermaßen nicht mehr lange so weit unten stehen wird, wenn er so weiter spielt!
Wir haben diese Woche über unsere Unzulänglichkeiten gesprochen und die Trainingsinhalte weitestgehend darauf ausgerichtet, damit wir gegen die Damen des THW Kiel (Samstag 17.00 Uhr Geestlandhalle) wieder in unsere spielerische Spur zurück finden. Die Kieler Mädels liegen zur Zeit auf dem 9. Tabellenplatz. Sie verfügen über einen unglaublich breiten Kader. Prunkstück ist die Deckung mit großen und kräftigen Spielerinnen im Mittelblock. Dahinter wird nach überstandenem Kreuzbandriss vermutlich die starke Inga Siedenburg hoch motiviert im Kasten stehen. Im Angriff hält die ehemalige Fockbekerin Lone Kurbjuhn die Fäden in der Hand. Um den guten Parallelstoß und die Kreisanspiele zu unterbinden, muss unsere Deckung wieder besser zusammen arbeiten und sich geschickter positionieren. Außerdem scheint die agile Rückraumspielerin Manja Petermann im Moment gut drauf zu sein und darf ebenso wie die 1,90 m große Allrounderin Jana Schultz nicht aus den Augen gelassen werden. Für uns wird es wichtig sein, eine gute erste und zweite Welle zu spielen und im 6:6 die gegnerische Deckung ins Laufen zu bekommen.
In der Vorbereitung trafen wir im Finale des Ahrensburg-Turniers auf die Zebra-Damen. Nach einem Unentschieden, das wir jetzt mal nicht auf das Backeverbot schieben wollen
, mussten wir uns in einem stimmungsvollen Siebenmeterwerfen geschlagen geben. Und das, obwohl Lena L., die für die verletzte Burner ins Tor musste, noch zwei Siebenmeter halten konnte! Jetzt wird Lena allerdings wieder im Feld gebraucht und wir wollen hoffen, dass Burner und Alex (deren Formkurve in den letzten Wochen übrigens steil nach oben geht) ähnlich gut halten! Leider hatten wir in dieser Woche einige Angeschlagene zu beklagen. Jedoch werden alle auf die Zähne beißen und hoffentlich spielen können. Verzichten müssen wir leider auf Felle, die aus privaten Gründen bei diesem Spiel fehlen wird.
Samstag wird es in der Geestlandhalle übrigens doppelt spannend: nach uns um 19.00 Uhr spielt unsere 2. Frauen im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Nord Harrislee 2!
Mit einem blauen Auge davon gekommen
Das war enger als es das Ergebnis ausdrückt, aber letztendlich haben wir den Karren noch zeitgerecht aus dem "Dreck" gezogen. Nach 60 Minuten konnten wir einen 31:25 (14:16) Sieg feiern und den Abstand auf Ellerbek halten.
Ausführlicher Bericht folgt,.... obwohl nee, der Bericht der Landeszeitung (siehe unten) unseres Bienenfleißigen Journalisten Björn Carstens spiegelt alles wieder, was sich in Ahrensburg abspielte.
Ergänzend sollte man anfügen, dass wir erstmalig ohne Fan-Gemeinschaft in der Fremde auskommen mussten und das war wohl das fehlende "Hallo-Wach" für uns. Also D-Mädels, lasst uns nie wieder alleine beim Auswärtsspiel.
Aufstellung
Alex (einen 7m), Burner; Lena 5 (2), Sarah 4, Ann "BA" 2, Eva 4, Nina 1, Maike n.E., Dörte 4, Felle 4, Lena J. 5, Pahl 1, Anne 1
Landeszeitung / 21.11.11
Kropp/Tetenhusen würgt sich zum 31:25 bei Schlusslicht Ahrensburg
Ahrensburg - Dass sich die HSG Kropp/Tetenhusen, Tabellenführer der Handball-Oberliga der Frauen, schwer tun würde beim Schlusslicht Ahrensburger TSV, hatte HSG-Trainer Thomas Bleicher im Vorfeld der Partie befürchtet. Wie sehr sich sein Team tatsächlich mühen müssen wird, ahnte er nicht. Bis weit in die zweite Hälfte hielten die Gastgeberinnen mit. Am Ende setzte sich dann doch die höhere Qualität durch. Die HSG würgte sich beim Tabellenletzten mit Ach und Krach zu einem 31:25 (14:16)-Sieg. Bleicher fand lobende Worte für den Gegner: „Ahrensburg hat richtig gut gespielt, überraschend stark. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Bei uns hat wohl der Schlendrian mitgespielt“, so der Coach.
Vor allem in den ersten 30 Minuten hatten die Kropperinnen nichts zu bestellen. Die HSG kam so gar nicht aus dem Quark. Die taktische Ausrichtung des Schlusslichtes ging voll auf. Ahrensburg probierte es mit einer extrem offensiven 3:2:1-Formation und zog damit den HSG-Spielerinnen den Zahn. Wenn dann ein Kropper Wurf aufs gegnerische Gehäuse kam, war er oft Beute der starken Torfrau Lena Teufel, die eine gute Partie zeigte. Die 16:14-Halbzeitführung des ATSV ging voll in Ordnung. Bleicher: „16 Gegentore gegen den Tabellenletzten sind zu viel. Wir waren oft einen Schritt zu spät dran.“
Nach dem Seitenwechsel gelang den Gastgeberinnen der erste Treffer, der offensichtlich ein Hallo-Wach-Effekt für das Bleicher-Team darstellte. Kropp/Tetenhusen nahm Fahrt auf. Beim 20:19 gingen die Gäste erstmals nach dem 1:0 wieder in Führung. Mit zunehmendem Spielverlauf baute der ATSV ab, die HSG kam zu klareren Möglichkeiten und nutzte sie nun auch. Sarah Jörgensen hielt auf der Mitte die Fäden in der Hand. Auch die Leistung von Lena Jöns (5 Tore) ragte heraus. Dennoch musste Bleicher eingestehen: „Dass wir noch mit sechs Toren Unterschied gewinnen, ist angesichts der Leistung von Ahrensburg zu hoch. Ich freue mich aber über die gute kämpferische Leistung meines Teams.“
Ein erstes Lächeln huschte Bleicher schon am Sonnabend übers Gesicht. Bredstedt luchste dem TSV Ellerbek einen Punkt ab. Somit hat die HSG jetzt drei Punkte Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger.
Schleswiger Nachrichten, 18.11.2011
Thomas Bleicher erwartet keinen Kantersieg
Auf die zugegeben provokative Frage, ob sein Team einen Kantersieg vom Schlusslicht Ahrensburger TSV mitbringen wird, reagierte Thomas Bleicher, Trainer der HSG Kropp-Tetenhusen, mit einem müden Lächeln. Der Coach des Oberliga-Spitzenreiters ist äußerst skeptisch, dass seine Handball-Frauen einen leichten Gang vor sich haben. "Das Problem ist, dass Ahrensburg nichts zu verlieren hat. Sie werden wie die Löwinnen kämpfen", prognostiziert Bleicher. Anwurf ist am Sonntag um 15 Uhr in der Sporthalle Heimgarten in Ahrensburg.
Nein, ein 45:10-Auswärtssieg bringe seine Mannschaft mit Sicherheit nicht mit, meint Thomas Bleicher. "Niemals", sagt der Trainer. Er kennt die Rand-Hamburgerinnen aus einem Vorbereitungsspiel. Zwar konnten sie auch damals die HSG nicht ernsthaft in Gefahr bringen, trotzdem glaubt Bleicher, dass der ATSV mehr kann, als sein Tabellenplatz vermuten lässt. "Wir dürfen uns auf keinen Fall zu sicher sein", weiß der Coach.
Mit Blick auf den Charakter seiner Spielerinnen hat Bleicher jedoch keine Sorge, dass sie die Partie auf die leichte Schulter nehmen könnten. "Ich muss keine Euphoriebremse drücken. Wir wissen alle, dass das Klassement nur ein Zwischenstand ist. Wir haben nur zwei Punkte Vorsprung auf den TSV Ellerbek. Das ist wahrlich kein Polster, auf dem wir uns ausruhen könnten", konstatiert Bleicher.
Dem bleibt nur hinzuzufügen, dass uns in Ahrensburg eine Mannschaft mit einer häufig offensiven und hart zupackenden Deckung erwartet. Wir müssen also ein geduldiges aber schnelles und sicheres Laufspiel aufziehen, um Lücken zu reißen und uns mit aller Kraft reinhauen. Aber wir haben diese Woche fleißig Kraft und Schnelligkeit trainiert und wollen natürlich unbedingt zwei weitere Punkte aus Ahrensburg mit nach Hause nehmen. Alle Mädels sind fit.
Landeszeitung, 14.11.2011
Luxusprobleme bei der HSG Kropp-Tetenhusen
Davon, wie dominant die Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen in dieser Saison auftreten, durften sich die Zuschauer am Sonnabend in der Kropper Geestlandhalle überzeugen. Der Tabellenführer der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zeigte den Gästen von der SG Niendorf/Wandsetal überaus deutlich ihre Grenzen auf. Der 34:16 (19:6)-Heimsieg ging auch in der Höhe voll in Ordnung. "Es gibt nichts zu meckern. Alles ist bombig. Bei uns läuft es fast zu gut", sagt Coach Thomas Bleicher.
Einziger Makel: Hätte sein Team über die kompletten 60 Minuten die Konzentration aufrechterhalten, wäre auch ein 45:10 drin gewesen. Doch selbst wenn Bleichers Spielerinnen nicht immer hundertprozentig bei der Sache sind, springt am Ende ein Kantersieg heraus. Der Trainer kann nur über Luxusprobleme klagen. Bleicher: "Wir wissen, dass Hochmut vor dem Fall kommt, und daher wollen wir es bald mal schaffen, über 60 Minuten konzentriert zu sein."
Das musste die HSG gegen die neu gegründete Spielgemeinschaft aus Hamburg nicht mal annähernd, um einen Sieg einzufahren. Nach gut 20 Minuten war der Drops gelutscht. Die Gastgeberinnen führten 13:1! Gegen die gut gestaffelte 6:0-Deckung blieb der Gäste-Angriff harmlos. Jeden unplatzierten Wurf und technischen Fehler bestrafte die HSG gnadenlos mit Tempogegenstößen, wobei Andrea "Burner" Lubrich und Sarah Jörgensen ihre Mitspielerinnen mit Pässen "in die Hosentasche" fütterten, wie es Bleicher ausdrückte.
Die 4:2-Deckung der Hamburgerinnen gegen Lena Leptien und Sarah Jörgensen war dagegen ein Schuss in den Ofen. In der Niendorfer Abwehr offenbarten sich große Lücken für die übrigen Kropperinnen. Lena Jöns, Eva Kuhrt, Dörte Paul und Lena Feldstedt brachen immer wieder durch. Die 19:6-Pausenführung zeugte von einer ungeheuerlichen Dominanz des Spitzenreiters.
Nach dem Wechsel fing Bleicher an, seinem Ersatz Einsatzzeiten zu gönnen. Gleichzeitig wurde der Gast etwas mutiger. Ergebnis: Die zweite Hälfte ging "nur" mit 15:10 an die HSG. Bleicher sprach der SG seinen Respekt aus: "Sie haben sich nicht aufgegeben. Sehr sympathisch."
Am kommenden Sonntag muss die HSG Kropp/Tetenhusen zum Ahrensburger TSV reisen. Danach wird es ernst. Nacheinander trifft das Bleicher-Team auf den THW Kiel, die HSG Holstein Kiel/Kronshagen und die HSG Tarp-Wanderup.
HSG Kropp/Tetenhusen: Lubrich (1.-30.), Rosin (ab 31.) - Paul (2), L. Jöns (3), N. Leptien (2), Jacobsen, L. Leptien (10/4), Feldstedt (6), Pahl, Kuhrt (3), Hering (4), Bünger (1), Jörgensen (3), Rohwer.
Souveräner Erfolg gegen Aufsteiger „NiWa“
Gegen den uns unbekannten Aufsteiger aus Niendorf und Wandsetal konnten wir am Samstag Abend einen zu keinem Zeitpunkt gefährdeten 34:16 Kantersieg einfahren. Der Angriff der Niendorferinnen agierte zunächst harmlos und etwas verunsichert gegen unsere gut gestaffelte 6:0-Deckung. Jeder unplatzierte Wurf oder technische Fehler wurde von uns gnadenlos mit einem Tempogegenstoß bestraft, wobei Burner und Sarah Pässe „in die Hosentasche“ spielten, die zumeist von der wieder unnachahmlich dynamischen Felle in Tore umgemünzt wurden. Die 4+2-Deckung unserer Gegnerinnen gegen Lena L. und Sarah nutzten Lena J., Eva, Dörte und Felle für Durchbrüche und Abräumen über außen. Nach 18 Minuten beim Stand von 13:1 war das Spiel eigentlich gelaufen. Nun fingen wir an durchzuwechseln und unser Gegner wurde mutiger und zielstrebiger. Auch klappte die 5:1 Deckung der Niendorferinnen wesentlich besser als die offene Variante zuvor. An der klaren 19:6 Halbzeitführung änderte dies aber nichts.
In der natürlich nicht mehr spannenden zweiten Hälfte spielte unser Gast, im Rahmen seiner Möglichkeiten, fair und munter mit und gab sich trotz des hohen Rückstandes nicht auf: sehr sympathisch! Über 24:9 und 30:14 steuerten wir dem 34:16-Sieg entgegen. Lena L. und Anne H. konnten nun einige schöne Tore aus dem Rückraum erzielen. Allerdings ließen wir noch einige gute Chancen liegen – zu häufig wurde die Einzelaktion dem klaren Ablauf vorgezogen – und kassierten noch das ein oder andere Tor der drahtigen Anika Kokartis zu viel. Aber nach diesem Sieg wollen wir natürlich nicht meckern, sondern freuen uns sehr, weiterhin klar an der Spitze zu stehen.
Nächsten Sonntag empfängt uns dann der Ahrensburger TSV, der sicherlich hochmotiviert sein wird, endlich aus dem Tabellenkeller heraus zu kommen.
Torschützen:
Burner 1.-30.; Alex 31.-60.; Lena L. 10/4, Sarah 3, Anne B. 1, Eva 3, Nina 2, Maike, Dörte 2, Felle 6, Levke n.e., Lena J. 3, Pahl, Anne H. 4
Unbekannter Gegner in der Geestlandhalle
Am Samstag um 19.00 Uhr begrüßen wir den Aufsteiger der neugeschaffenen Spielgemeinschaft aus Niendorf und Wandsetal (Hamburg). Da wir leider kein Videomaterial der Mannschaft haben, müssen wir uns auf eine dürftige Recherche verlassen – und auf unsere eigenen Stärken natürlich!
Der Kader der Niendorferinnen scheint ausgeglichen besetzt zu sein. Die Tore sind meist gleichmäßig auf viele Spielerinnen verteilt, wobei die beiden Rückraumspielerinnen Anika Kokartis und Victoria Schütze etwas hervor stechen. Da unter anderem die HSG Holstein Kiel/ Kronshagen in eigener Halle bezwungen wurde, werden wir ganz sicher nicht den Fehler machen, unseren Gegner zu unterschätzen. Ähnlich wie gegen die Lübeckerinnen, die wir nicht kannten, wollen wir von der ersten Minute hellwach sein und unser Spiel durchbringen. Unter der Woche wurden dafür das schnelle freie Spiel 6:6 und Kleingruppenabsprachen geübt. Der Kader ist komplett und alle freuen sich auf eine hoffentlich wieder volle und laute Geestlandhalle und ein faires Spiel mit dem besseren Ende für uns!
Landeszeitung, 7.11.2011
Kropper Erfolg in einem unspektakulären Derby
Es war das erste Punktspielderby der Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel und der HSG Kropp/Tetenhusen und es war leider genauso unspannend, wie im Vorwege zu vermuten war. Die ersatzgeschwächten Gastgeberinnen hatten beim 17:29 (7:13) keine Chance gegen den Oberliga-Spitzenreiter aus Kropp.
Ohne Annika Scheller, Melanie Krakuhn und Jana Reinert beschränkte sich der Kreis der Rückraumstammspielerinnen auf Dorthe Scheller, die von Beginn an erhöhte Aufmerksamkeit der Kropper 5:1-Defensive "genoss". Im Gegenzug ließ Michael Näve mannbezogen gegen Lena Leptien decken, was sie allerdings nicht davon abhielt, beim 3:8 ihr fünftes Tor zu werfen. Aber auch wenn Fockbek nie den Hauch einer Chance hatte, so setzten die Näve-Damen immer wieder punktuell Zeichen, dass sie auch wissen, wie man Handball spielt. So beim 4:9 (21.), als Henrike Schmalfeld nach einer guten Kombination zwar frei vom Kreis an der erneut starken Andrea Lubrich scheiterte, Dorthe Scheller im Nachwurf jedoch traf. Hübsch auch Annika Tiedtkes Unterhandwurf zum 6:12 (29.), der jedoch nicht darüber hinwegtäuschen konnte, dass Kropp unaufhörlich enteilte und dabei teils einfache und teils sehr ansehnliche Tore warf. Lena Feldstedt packe sechsmal die "Felle-Schelle" aus und markierte unter anderem das 21:10 (43.) für ihre Farben. Spätestens jetzt war klar, dass die Partie bis zum Abpfiff dahinplätschern würde, doch das machte den Kropper Fans nichts aus, die von der Lautstärke her eindeutig dominierten. "Lasst kein Tor hinein, so muss Handball sein" oder "Super, Burner, super", sangen die E-Jugend-Mädchen der HSG Kropp/Tetenhusen und bekamen dafür nach dem Spiel nicht nur ein großes Dankeschön ihrer Vorbilder, sondern schon während der Partie ein kleines "Winkewinke" von der gemeinten HSG-Keeperin Andrea Lubrich.
Trotz der klaren Angelegenheit war überraschenderweise auch die Stimmung auf der Fockbeker Bank durchweg positiv. "Wir haben uns gut verkauft, hatten nichts zu verlieren und sind deshalb nicht traurig, denn wir haben uns nicht abschlachten lassen", sagte Näve nach dem Spiel. Auch wenn sich die Fockbekerinnen um den Aktivposten Dorthe Scheller bis zum Ende nach Kräften zu wehren versuchten, wurde es dennoch eine Niederlage mit zwölf Toren. "Ein Pflichtsieg, mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. Schön, dass wir auch ohne Haftmittel gewinnen können", sagte Kropps Trainer Thomas Bleicher nach dem Spiel, für den es wenig später gute Nachrichten aus Kronshagen gab, denn der ärgste Konkurrent TSV Ellerbek hat dort verloren, so dass Kropp nun zwei Punkte Vorsprung auf den Zweiten hat. Fockbek ist am nächsten Wochenende in der Pflicht den TSV Jörl zu schlagen, um nicht den Anschluss aus dem Tabellenkeller nach oben zu verlieren.
HSG Fockbek/Nübbel: Milferstädt, D. Krakuhn - Tiedtke (3), Bock (3/1), Schindlbeck (1), Schmalfeld, D. Scheller (3), Sievers (2/1), Veldkamp (2), Miskic (2), Ehlers, Ramm (1).
HSG Kropp/Tetenhusen: Lubrich, Rosin - L. Leptien (8/2), Jörgensen, Kuhrt (1), N. Leptien (1), Jacobsen, Paul (3), Feldstedt (6), Rohwer (2), Jöns (4), Pahl (3), Hering (1).
Pflichtaufgabe in Fockbek erfüllt
Mit einem deutlichen Erfolg kehrten wir am Samstag aus Fockbek zurück. Am Ende stand ein 29:17 (13:7) zu Buche, zwei Pluspunkte und weiterhin der Platz an der Sonne. Viel wichtiger als die beiden Punkte sind aber die Erkenntnisse, dass wir auch ohne „Backe“ ein Spiel gewinnen können und uns von dem Fockbeker Geplänkel im Vorfeld nicht beirren ließen.
Es sind aber genau diese Spiele, die wir unbedingt gewinnen müssen. Zum Ersten, weil der „Underdog“ befreit aufspielen kann, zum Zweiten erwartet das Heimpublikum nicht wirklich einen Sieg ihrer Mannschaft und zum Dritten stellt man dem Favoriten zu gerne ein Bein.
So trafen wir auf einen Gegner, der in eigener Halle alles versuchen wollte, wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Während wir versuchten schnell in unser Tempospiel zu kommen, spielte Fockbek lange Angriffe aus, verzichtete gänzlich auf eine schnelle 1. und 2. Welle und wartete geduldigauf die Chance für den Abschluss. So stand es nach 6 Minuten immer noch 1:1 und bis zu diesem Zeitpunkte hatten wir nicht weniger als 5 Angriffe erfolglos abgeschlossen. Als nach 9 Minuten Fockbek sogar mit 3:2 in Führung gehen konnte, ging endlich ein Ruck durch die Mannschaft und wir besannen uns auf unsere guten Tugenden. Tempospiel in der Vorwärtsbewegung, gutes Positionsspiel im Angriff und endlich auch einen erfolgreicheren Abschluss. Dazu standen wir nun auch besser in der Abwehr und unterbanden das Fockbeker Laufspiel erfolgreich.6 Tore in Folge brachten dann in der 14. Minute einen ersten beruhigenden 9:3 Vorsprung, der bis zur Halbzeitpause (13:7) Bestand haben sollte.
Wie schon am Ende der ersten Halbzeit begonnen, spielten wir weiterhin eine 5:1 Abwehr, um Fockbek zu Fehlern zu zwingen. Den einfachen Ballgewinn wollten wir anschließend durch eine schnelle 1. Welle in Tore ummünzen. Dieses gelang uns in den ersten Minuten der 2. Halbzeit recht gut. Levke störte clever die Räume von Dorte Scheller – später machte es Lena J. sehr gut – und die restlichen Fockbekerinnen verfügten nicht über die spielerischen Möglichkeiten, unsere Abwehr vor größere Probleme zu stellen. 4 schnelle Tore brachten uns mit 16:8 auf die sichere Seite und nach 40 Minuten hatten wir erstmalig einen 10 Tore Vorsprung (19:9) heraus geworfen. Nach wie vor ließen wir einige hundertprozentige Chancen zwar leichtfertig liegen, hielten den Vorsprung aber konstant auf 10 – 12 Tore. 23:11 (48.Minute) und 26:14 (54.Minute) waren die weiteren Zwischenstände zum 29:17 Sieg nach 60 Minuten.
Aufstellung:
Burner 1.-46.; Alex 46.-60., Lena L.8(2), Sarah, Levke 2, Eva 1, Nina 1, Maike, Dörte 3, Felle 6, Lena J. 4, Pahl 3, Anne 1
Ungeliebte Pflichtaufgabe
Am Samstag um 18.30 Uhr erwartet uns das erste Derby gegen die HSG Fockbek/ Nübbel in der Fockbeker Bürgermeister-Schadwinkel-Halle. Ungeliebt ist die Aufgabe deshalb, weil in der Halle absolutes Wachs-Verbot herrscht, was unseren Spaß am Handball bekanntlich sehr einschränkt. Nichts desto trotz haben wir diese Woche brav mit sauberen Bällen trainiert und wollen unbedingt zeigen, dass wir es auch „ohne“ besser können als die Fockbekerinnen. Gegen den bissigen Gegner wird es wichtig sein, in der Deckung genauso hart zuzupacken und unser gewohntes Tempospiel aufzuziehen – denn das geht auch ohne Backe ;)! Auch wenn die Fockbekerinnen wegen Urlaub und Verletzungen dezimiert zu sein scheinen, sind wir für alle Eventualitäten gerüstet und wollen uns nicht überraschen lassen. Gerade gegen unsere ehemalige Torhüterin Inga Milferstädt wird es nötig sein, konzentriert und präzise zu werfen. An guten Tagen ist sie in der Lage, das Tor regelrecht zu vernageln. Bis auf Anne Bünger, die wegen einer Entzündung Antibiotika nehmen muss und deshalb nicht mitspielen kann, sind alle Spielerinnen an Bord. Auch A-Jugend-Flitzer Levke wird uns wieder helfen.
Schleswiger Nachrichten, 31.10.2011
Zäher Sieg der Kropper Frauen gegen den TSV Jörl
Zäh wie ein altes Kaugummi war die Partie der HSG Kropp-Tetenhusen gegen den TSV Jörl. Der Spitzenreiter der Handball-Oberliga der Frauen fand während der gesamten Spieldauer nie zu seiner Normalform. Umso beeindruckender, dass am Ende dennoch ein 31:21 (16:11)-Heimsieg zu Buche steht. "Ein wenig ansehnliches Spiel. Das war kein Vergleich zu unseren Spielen gegen Ellerbek und Altenholz. Dazwischen liegen Welten", urteilte HSG-Trainer Thomas Bleicher. Seine Mannschaft grüßt nach sieben Spieltagen mit 13:1 Punkten nach wie vor von ganz oben.
Die Gäste fingen extrem nervös an. So konnte sich die HSG schnell mit 5:1 (6. Minute) absetzen, obwohl das Bleicher-Team keineswegs zu überzeugen wusste. Die anschließende Auszeit des Jörler Trainers brachte nicht viel ein. Die HSG blieb am Drücker, ohne zu glänzen. Bezeichnend für die schläfrige Deckungsleistung waren die zehn Tore der kleinen Jörler Mittelfrau Ose Kahlund, die fast immer mit ihrem Stemmwurf aus dem Rückraum zum Torerfolg kam. Bleicher: "Da fehlte uns einfach die Aggressivität."
Trotz aller Kropper Unzulänglichkeiten kamen die Gäste nie in die Verlegenheit, die HSG ernsthaft in Gefahr zu bringen. "Die Jörler Betreuerin hat ganz richtig bemerkt. Ihr Team sei mit der Einstellung angereist: Hier gewinnen wir eh nicht. So haben sie dann auch gespielt", berichtete Bleicher.
In Hälfte zwei sah es zunächst danach aus, als wollte die HSG schnell für noch klarere Verhältnisse zu sorgen. Nach 35 Minuten führten die Gastgeberinnen mit 19:12. Dann schlichen sich wieder zahlreiche technische Fehler ein. Eine miese Wurfquote brachte weder Ruhe noch Sicherheit in das Kropper Spiel. Erst ab der 43. Minute machte der Tabellenführer ernst. Von 22:15 zog die HSG auf 28:16 weg. Die endgültige Entscheidung. Die für Alexandra Rosin eingewechselte Torhüterin "Burner" Lubrich zeigte einige gute Paraden.
Seine Mannschaft habe den Gegner unterschätzt. "Wir haben den Gast nach der Video-Analyse zu sehr auf die leichte Schulter genommen", sagte Bleicher. Der Trainer spart auch nicht mit Kritik an seiner Person: "Ich hätte meine Spielerinnen mehr an den Stärken des TSV erinnern sollen als an die Schwächen."
HSG Kropp/Tetenhusen: Rosin (1.- 45.), Lubrich (ab 45.); Paul (4), L. Jöns (5), N. Leptien (1), Jacobsen, L. Leptien (11/5), Feldstedt (6), Pahl, Kuhrt, Hering (2), Bünger, Jörgensen (2).
Nicht überzeugt, aber Hauptsache gewonnen!
In einem auf weite Strecken sehr zerfahrenem Spiel, siegten wir am Ende deutlich mit 31:21 (16:11) gegen den TSV Jörl.
Unterschiedlicher konnten die Vorzeichen für dieses Derby gar nicht stehen. Jörl kam mit der Gewissheit nach Kropp, „hier gewinnen wir eh nicht“ (O-Ton Elke Beck) und wir nahmen den Gast nach der Video-Analyse unterbewusst zu sehr auf die leichte Schulter.
Die ersten Minuten waren geprägt von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Zwar konnten wir uns schnell auf 5:1 absetzen (6.Min), aber diese Führung gab uns nicht die nötige Sicherheit für unser Spiel. Im Angriff erzielten wir zwar leichte Tore durch eine gute 2. Welle, aber im Abwehrverband ließen wir die nötige Härte und Konzentration vermissen. Hier nutzte insbesondere Ose Kahlund ihre Freiräume, um uns insgesamt 10 Hütten einzuschenken.
Auch nach 20 Minuten (11:7) hatte unser 4 Tore Vorsprung bestand. Es gelang uns einfach nicht, einen entscheidenden Vorsprung heraus zu werfen. Erst zum Ende der ersten Halbzeit gelangen uns einige gute Angriffsaktionen, die uns schließlich eine 16:11 Pausenführung bescherte.
Ähnliches Bild in der zweiten Halbzeit. Schnell bauten wir unseren Vorsprung auf 7 Tore aus (35.Min 19:12) und hatten den Gegner eigentlich fest im Griff. Doch schon wie zu Beginn des Spiels verstanden wir es nicht, uns weiter deutlich abzusetzen. Eine schlechte Wurfquote, fehlende Aggressivität in der Abwehr und daraus resultierend viel zu leichte Tore der Jörler Mannschaft, brachten weder Ruhe noch Sicherheit in unser Spiel. Mit guten 10 Minuten schraubten wir unseren Vorsprung von einem 22:15 (43.Min) auf ein 28:16 (53.Min) und hatten damit die Basis für den späteren Sieg gelegt. Zwar verkürzte Jörl nochmal auf 30:20 (58.Min), aber an unserem deutlichen Sieg gab es nichts mehr zu rütteln.
Fazit:
Vergleicht man dieses Spiel mit den Spielen gegen Ellerbek oder Altenholz, so waren wir heute meilenweit von unserer Bestform entfernt. Aber besonders in den Heimspielen müssen wir unseren treuen Fans mehr bieten als gegen Jörl, sonst waren die gut 400 Zuschauer gegen Ellerbek nur eine Eintagsfliege und das wollen wir nun überhaupt nicht.
Aufstellung:
Burner 45.-60.; Alex 1-45., Lena L.11(5), Sarah 2, Ann "BA", Eva, Nina 1, Maike, Dörte 4, Felle 6, Lena J. 5, Pahl, Anne 2
Pokalspiel
Nach bisher noch unbestätigten Informationen, könnte es in der 3.Runde im Pokal gegen die SG Pahlhude/Tellingstedt (Landesliga Nord) gehen.
Nähere Info folgt zeitgerecht......
Landeszeitung, 28.10.2011
Kein Zweifel an Saisonsieg Nummer sechs
Mit einem weiteren Sieg will die HSG Kropp/Tetenhusen ihre Spitzenposition in der Handball-Oberliga der Frauen behaupten. Zu Gast in der Kropper Geestlandhalle ist am Sonnabend um 19 Uhr der TSV Jörl. Das nächste Opfer Kropper Stärke?
Trainer Thomas Bleicher liegt es fern, von einem Opfer zu sprechen. Er belässt es bei dem altmodischen Begriff Gegner. Der Coach hat Respekt, obwohl der Tabellenelfte (4:8 Punkte) keine ernsthafte Gefahr für sein Team darstellen sollte. "Jörl hat einige gute Spielerinnen. Sie sind natürlich geschwächt durch den Ausfall ihrer Mittelfrau Nane Martensen", berichtet Bleicher.
Beeindruckt zeigt er sich von dem souveränen Auftritt des TSV zuletzt gegen Lauenburg. Jörl gewann zu Hause mit 28:19. "Ich habe mir die Mannschaft auf Video angesehen. Ich nehme die Partie sehr ernst", sagt Bleicher. Der Trainer weiß aber auch, dass der TSV unter normalen Umständen wenig Chancen gegen seine Mannschaft hat. Vor einem Jahr traf die HSG in der Vorbereitung zweimal auf die Nordlichter, beide Male gab es Kantersiege. Bleicher schätzt den Gegner in etwa so stark ein wie die Teams aus Wattenbek und Bredstedt. Beide Spiele hat die HSG mit neun Toren gewonnen.
Bei der HSG zweifelt niemand an Saisonsieg Nummer sechs. Die Kropperinnen haben am vergangenen Wochenende eindrucksvoll ihre Titelambitionen mit einem 30:22-Erfolg in Altenholz untermauert. Die Bleicher-Truppe braucht jeden Punkt im Kampf um die Meisterschaft. Denn auch der ärgste Verfolger TSV Ellerbek gibt sich bislang keine Blöße. Umso ärgerlicher, dass die zuletzt stark auftrumpfende und umsichtig Regie führende Sarah Jörgensen längerfristig auszufallen droht. Die angehende Physiotherapeutin hat sich bei der Arbeit vermutlich an der Achillessehne verletzt. Eine genaue Diagnose lag bis Redaktionsschluss nicht vor. Bleicher rechnet aber nicht mit ihrem Einsatz: "Damit ist unser Kader von 13 auf 12 Spielerinnen geschrumpft. Wir sollten aber trotzdem gewinnen."
Anmerkung: Sarahs Verletzung hat sich als starke Entzündung der Achillessehne herausgestellt. Sie wird zwar etwas kürzer treten müssen, jedoch hoffentlich nicht komplett ausfallen. Sie ist bekanntlich hart im Nehmen! 
Wundertüte Jörl kommt mit breiter Brust
Nach unserem Sieg im Spitzenspiel gegen den TSV Altenholz begrüßen wir diesen Samstag zum ersten mal in einem Punktspiel den TSV Jörl in der Geestlandhalle. Der Gast, den wir aus zahlreichen Trainingsspielen der letzten Jahre kennen, scheint in dieser Saison so etwas wie eine Wundertüte zu sein. Ein super Spiel gegen Ellerbek und das Ausrufezeichen letzte Woche gegen Lauenburg stehen beispielsweise einer Heimniederlage gegen Wattenbek und einer deutlichen Pleite bei Aufsteiger Lübeck gegenüber. Was erwartet uns? Einstellen müssen wir uns auf eine starke Rückraumreihe mit den Shooterinnen Kathrin Riebow und Lisa May, sowie Wirbelwind Ose Kahlund. Auch Linkshänderin Dorothee Heuser scheint gefährlich. Die Außen gehen nach Ballgewinnen pfeilschnell nach vorne. Die erste Sieben der Jörlerinnen ist also bärenstark. Eine Schwäche könnte die etwas dünne Bank sein. Es gilt also, ein hohes Tempo zu gehen und dabei wenig Fehler zu machen.
Wir haben uns sehr über den deutlichen Sieg in Altenholz gefreut, mit guter Stimmung konzentriert trainiert und wollen jetzt unbedingt einen Sieg nachlegen. Wir hoffen dabei natürlich wieder auf die grandiose Unterstützung unserer Fans, die uns bisher jedes Mal einen extra Motivationsschub gegeben haben!
Landeszeitung / 24.10.11
Kropper Frauen mit starker Leistung beim Titelkonkurrenten
Altenholz - Die HSG Kropp/Tetenhusen hat ihre Titelambitionen in der Handball-Oberliga der Frauen eindrucksvoll untermauert. Das Team von Trainer Thomas Bleicher feierte am Samstagnachmittag beim Meisterschaftsrivalen TSV Altenholz einen klaren 30:22 (15:12)-Erfolg.
Dabei war den Gästen in keiner Sekunde der Partie anzumerken, dass sie noch vor einem Jahr eine üble 18:30-Packung im Kieler Vorort bezogen hatten. Stattdessen präsentierte sich die HSG gut eingestellt und überraschte mit einer Deckungsvariante gegen Altenholz’ bisher beste Werferin Maria Drews, indem Lena Jöns als offensive Spitze der 5:1-Abwehr deren Laufwege stark einschränkte. Doch die Gelb-Schwarzen nutzten die so entstandenen Lücken aus und kamen zu einigen Treffern über die Kreisläuferin Eva Struck sowie durch leichte Tore der größer gewachsenen Rückraumakteurinnen, sodass letztlich doch die gewohnte 6:0-Abwehr eingenommen wurde. Dörthe Paul sorgte mit hoher Dynamik und einem starken Zug zum Tor dafür, dass es ausgeglichen blieb (4:4, 10.). Bis zu Nina Leptiens schickem Kontertor zum 10:10, zielgenau bedient durch die erneut starke Keeperin Andrea Lubrich, ging es hin und her und Anne-Kristin Hering erzielte mit dem 11:10 nicht nur ihren dritten Treffer. Es war gleichzeitig der Auftakt einer vorentscheidenden Phase, in der bis zur Pause in erster Linie Maike Jacobsen mit vier Toren in Folge dafür sorgte, dass Kropp mit 15:12 in die Pause ging.
„Maike und Anne haben heute definitiv ihre besten Saisonspiele gezeigt“, lobte Trainer Thomas Bleicher seine Rückraumspielerinnen, die vorher noch nicht derart in Erscheinung treten konnten. Hier zeigte sich, was letztlich das Spiel entschied. Während Kropp personell seine müden Spielerinnen gleichwertig ersetzen konnte, hatte Altenholz keinen Ersatz, als es im Rückraum nicht mehr lief. Das 22:17-Rückraumtor Lena Leptiens markierte den ersten höheren Vorsprung (42.), und obwohl der TSV kurzfristig auf 21:24 verkürzte (50.), ließen sich die Kropperinnen den Vorsprung nicht mehr nehmen und feierten letztlich sogar einen Acht-Tore-Sieg, der die Niederlage der Vorsaison vergessen ließ. „Damit habe ich nicht gerechnet nach den schlechten Trainingswochen, deshalb freut es mich umso mehr“, sagte Bleicher nach Abpfiff.
Das Timeout beim Stand von 29:22 knapp eine Minute vor dem Abpfiff hätte er sich nach Ansicht einiger Zuschauer und Gegnerinnen allerdings sparen können. Bereits in Wattenbek hatte er damit TSV-Trainer Torge Haß arg verstimmt, als er ebenfalls bei hoher Führung kurz vor Schluss die Grüne Karte auf den Kampfrichtertisch geworfen hatte. „Mir ging es gegen den Strich, dass das im Training Geübte nicht umgesetzt wurde. Ich tue das nicht, um den Gegnern vor den Kopf zu stoßen. Auf der anderen Seite ist es mir aber auch egal, denn ich habe das Recht, dieses Mittel zu nutzen. Wir haben ein Ziel und das ist der Aufstieg und nur das ist wichtig“, so Bleicher.
HSG Kropp/Tetenhusen: Lubrich, Rosin – L. Leptien (6), Jörgensen (4), Bünger, Kuhrt, N. Leptien (2), Jacobsen (4), Paul (5), Feldstedt (1), Rohwer, Jöns (3), Pahl, Hering (5).
Klarer Sieg gegen den TSV Altenholz
Mit einem in dieser Höhe unerwarteten Sieg kehrten wir am Samstag Nachmittag aus der Landeshauptstadt zurück. Mit 30:22 (15:12) nahmen wir nicht nur erfolgreich Revanche für die letztjährige Niederlage, sondern verteidigten mit diesem Sieg auch den Platz an der Sonne.
Äußerst ungünstige Voraussetzungen ließen für dieses Spitzenspiel das schlimmste erwarten. Hatten wir doch unter der Woche nur einen kleinen Kader im Training. Grippe // Arbeit und Ferien hatten uns voll in der Hand. So begannen wir mit einer veränderten Deckungsvariante und versuchten in den ersten Minuten des Spiels, den Altenholzer Angriff ins Stocken zu bringen. Eine Zonendeckung auf Maria Drews klappte zwar gut, dafür konnten die Räume der sehr agilen Altenholzer Kreisläuferin Eva Struck nicht eingegrenzt werden. Die entstehenden Lücken ließen das Spiel lange Zeit ausgeglichen verlaufen und so stand es nach 19 Minuten 9:9 unentschieden. Zeit für eine Veränderung!
Mit der Umstellung auf unser altes 6:0-Deckungssystem bekamen wir nun auch endlich die Sicherheit zurück, die wir für unser erfolgreiches Spiel benötigen. Innerhalb weniger Minuten gingen wir mit 10:13 in Führung und ließen den wurfgewaltigen Altenholzer Rückraum nurnoch wenig Raum zur Entfaltung. In dieser Phase übernahm endlich auch Maike Verantwortung und netzte 4 mal erfolgreich ein. Außerdem führte Anne H. geschickt Regie in Abwehr und Angriff. Es sollte das bisher beste Spiel der beiden im Kropper Trikot werden. Den 3-Tore-Vorsprung zum 15:12 nahmen wir mit in die Halbzeit.
Auch im zweiten Abschnitt hielten wir den Vorsprung von 3 Toren. Es erwies sich wie schon oft in der Saison, dass wir ohne Qualitätsverlust wechseln können. So gingen wir in der 40. Minute erstmalig mit 6 Toren (23:17) in Führung und hielten das Tempo weiterhin hoch. Zwar steckte Altenholz nie auf, aber sie konnten den Rückstand einfach nicht mehr verringern. Mit weiterhin hohem Tempo bauten wir den Vorsprung schließlich auf 8 Tore aus, wobei es Sarah vorbehalten war, den 30. Treffer kurz vor Abpfiff zu markieren. 30:22 hieß das Endergebnis und wir waren am Ende glücklich, 2 Punkte mitzunehmen.
Wiederholt geht unser Dank an unsere treuen Fans, denen wir heute einen recht gemütlich Nachmittag bescherten und die uns wie immer lautstark mit ihren Trommeln unterstützten. Na dann bis Samstag in der Geestlandhalle!
Aufstellung: Burner, Alex - Lena L. 6, Sarah 4, Eva, Ann "BA", Anne H. 5, Nina 2, Maike 4, Felle 1, Lena J. 3, Pahl, Dörte 5, Levke
Vorberichte Altenholz
Heißer Tanz in Altenholz
Am kommenden Samstag um 15 Uhr kommt es in der Edgar-Meschkat-Halle in Altenholz zum Duell mit alten Bekannten. Der TSV Altenholz beendete die letzte 3.-Liga-Saison einen Rang hinter uns auf Platz 12 und ist damit ebenfalls abgestiegen. Nun zählen beide Mannschaften automatisch zum Favoritenkreis und sind dieser Rolle im bisherigen Verlauf der Saison auch gerecht geworden. Dabei haben die Altenholzerinnen bisher noch gar keinen Punkt abgegeben während wir bekanntlich vor zwei Wochen gegen Ellerbek ein Unentschieden hinnehmen mussten. Wer dieses Spiel gewinnt, grüßt also vom Platz an der Sonne. Alle Statistik wird jedoch vergessen sein, wenn sich Samstag zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnen. Die Spielerinnen kennen sich untereinander teilweise seit Jahren, Überraschungen wird es nicht geben. Unser Gegner verfügt über eine sehr starke und routinierte Rückraumreihe gegen die unsere eher klein gewachsene Abwehr früh und aggressiv heraustreten muss. Die kompakte Abwehr gilt es dementsprechend ins Laufen zu bringen. Unvorbereitete Rückraumwürfe gegen den großgewachsenen Block bestraft Altenholz über die schnellen Außen. Erfreulich ist, dass alle Angeschlagenen bei uns mittlerweile wieder fit sind und jede Einzelne auf ihren Einsatz im Spitzenspiel brennt. So werden auch wir versuchen über 60 Minuten ein hohes Tempo zu gehen und möglichst viele einfache Tore zu erzielen. Freuen würden wir uns natürlich über reichlich lautstarke Unterstützung unserer Fans
!
Landeszeitung, 10.10.2011
Sieg noch aus der Hand gegeben
Schiedlich friedlich: Mit einer Punkteteilung endete das Spitzenspiel in der Handball-Oberliga der Frauen. Nach 60 so gar nicht ausgeglichenen Minuten trennten sich die HSG Kropp/Tetenhusen und der TSV Ellerbek 25:25 (15:11)-Unentschieden. Die HSG hielt 58 Minuten das Heft des Handelns in der Hand. Die knapp 400 Zuschauer in der Kropper Geestlandhalle, die einen würdigen Rahmen für das Topduell des Spieltages geboten hatten, gingen mit gemischten Gefühlen nach Hause. Die Seelenlage von HSG-Trainer Thomas Bleicher war dagegen eindeutig: "Wir hatten Ellerbek im Sack, das Band war schon drumgewickelt. Wir hätten nur noch einen Knoten machen müssen. Ich kann nicht zufrieden sein."
Nach einer zerfahrenen Anfangsphase gelang Lena Leptien in der vierten Minute der erste Treffer. Fortan gehörte das Spiel nur den Gastgeberinnen. "Wir haben sie in Grund und Boden gespielt", so Bleicher. Nach 25 Minuten führte sein Team 14:7. Die Abwehr vor Keeperin Andrea Lubrich stand bombensicher (O-Ton Bleicher: "Die Deckung war toll"). Vorne klappte auch viel dank der umsichtigen Regie von Sarah Jörgensen und den platzierten Torwürfen ihrer Kolleginnen. Alle Zeichen standen auf Sieg. Plötzlich riss der Faden. Mit einer Vier-Tore-Führung ging die HSG zum Pausentee. Bleicher: "Wir hätten mit neun Toren führen müssen."
Dem Coach ist bekannt, dass die Stärken der Ellerbekerinnen oft erst in der zweiten Halbzeit zur Geltung kommen. Insofern wusste Bleicher, was seine Mannschaft nach dem Wechsel zu erwarten hatte. Und es kam, wie es kommen musste. Die HSG tat sich zunehmend schwerer mit der Ellerbeker 5:1-Deckung. "Wir haben uns im Angriff zu wenig bewegt", bilanzierte Bleicher. Der TSV schnupperte beim 17:16 Morgenluft, ohne allerdings jemals in Führung zu gehen. Die Kropper Spielerinnen konnten scheinbar ihren Kopf aus der Schlinge ziehen. Scheinbar. Zwei Minuten vor Abpfiff schien beim Stand von 25:22 der Drops gelutscht zu sein. Dann ging nichts mehr bei der Bleicher-Truppe. Ein Fehlpass, ein Fehlwurf und ein Zeitspiel später glichen die Gäste zum 25:25 aus. Lena Feldstedts Treffer zum 26:25 erkannten die Schiedsrichter nicht an. Bleicher: "Das war nie und nimmer ein Stürmerfoul. Das hat die ganze Halle gesehen." So kam der anschließende Pfiff auf der anderen Seite, als die Unparteiischen die Ellerbekerin im Kreis sahen, wie ein Konzessions-Entscheidung daher. Die HSG kam wenige Sekunden vor Ende nochmals in Ballbesitz. Doch einen finalen Torwurf konnten die Gäste geschickt verhindern. Bleicher: "Aufgrund des Spielverlaufs haben wir einen Punkt verloren. Wir hatten wohl Angst vor dem Gewinnen."
HSG Kropp/Tetenhusen: Lubrich (1.-60.), Rosin (bei 2 Siebenmetern) - Jörgensen (5), Paul (1), L. Jöns (1), N. Leptien (n.e.), Jacobsen (n.e.), L. Leptien (8/6), Feldstedt (2), Pahl (3), Kuhrt (1), Hering (2), Rohwer (n.e.), Bünger (2).
Ein Spiel dauert nun mal 60 Minuten
Am Ende konnten wir mehr als zufrieden sein, wenigstens einen Punkt aus diesem Spiel mitzunehmen. Es ist schon mehr als bitter, betrachtet man das gesamte Spiel, sich am Ende mit einem 25:25 (15:11) begnügen zu müssen.58 Minuten lang ist man "Herr im eigenen Haus" und in den letzten beiden Minuten musst du um den einen Punkt zittern.
Eigentlich kamen wir wie immer gut in Fahrt. Zwar dauerte es bis zur 4. Minute, eh wir mit 1:0 in Führung gingen, aber von nun an lief unser Spiel wie gewohnt. Auch nach dem zwischenzeitlichem 2:2 in der 8. Minute ließen wir weiterhin in der Abwehr wenig zu. Nach 16 Minuten erstmalig eine 4 Tore Führung (8:4), die noch weiter bis zum 14:7 in der 24 Minute ausgebaut wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir Ellerbek fest im Griff und der Sack brauchte nur noch einen letzten Knoten. Vielleicht waren wir schon mit den Gedanken in der Kabine, als Ellerbek bis zum Pausenpfiff zum 15:11 verkürzen konnte.
Aus den vorherigen Spielen unserer Gäste wussten wir, dass ihre bisherigen Spiele immer in der 2. Halbzeit entschieden wurden. So hatten wir "eigentlich" die richtige Einstellung zum Anpfiff der Unparteiischen, aber was wir in den ersten Minuten zeigten, brachte den Gegner wieder zurück ins Spiel. So konnten wir uns nie mehr als mit 2 Toren absetzen. Schon nach 40 Minuten war Ellerbek in Schlagweite. 17:16 stand auf der Anzeigetafel und das Spiel drohte zu kippen. Einige 100% Torchancen wurden nicht verwehrtet und im Gegenzug hatten wir das Glück, dass Burner hielt was zu halten war. Als nach 58 Minuten das 25:22 für uns fiel, war der Sieg in greifbare Nähe gerückt. Doch wieder verdaddelten wir leichtfertig im Angriff unsere Chancen und wurden dazu noch mit einem unglücklichen Pfiff der Unparteiischen um unsere Siegchance gebracht. So glich Ellerbek aus und hatte selber in den letzten 30 Sekunden die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden. Ein Übertritt der Gäste bescherte uns 15 Sekunden vor Ende nochmals den Ball, aber mit viel Geschick verteidigten die Gäste das Unentschieden und nahmen überraschend - sowie nach dem Spielverlauf gesehen - völlig unverdient einen Punkt mit. Nach dem Spielverlauf ein verlorener Punkt für uns, der uns aber nicht entmutigen wird.
Schon in 2 Wochen kommt es zum immer wieder spannendem Duell mit Altenholz. Ein weiteres Spiel, welches unsere Richtung für die Saison vorgibt.
Aufstellung: Burner, Alex - Lena 8/6, Sarah 5, Ann "BA" 2, Eva 1, Nina, Maike, Dörte 1, Felle 2, Levke, Lena J. 1, Pahl 3, Anne 2
Vorbericht zum Ellerbek-Spiel
Am Samstag um 17 Uhr kommt es in der Geestlandhalle zum großen Favoritentreffen. Uns erwartet der ebenfalls noch ungeschlagene TSV Ellerbek. Die Ellebekerinnen mit einem ohnehin schon gut besetzten Kader haben sich mit den ehemaligen Rosengartenerinnen Nadine Cramer, Svenja Rix-Müller und Marike Müller enorm verstärkt. Auch mit der Rückkehr von Melina Dahms hat die Mannschaft an Qualität gewonnen. Damit ist der TSV DER Top-Favorit auf den Aufstieg. Dennoch werden wir natürlich nicht den Schwanz einziehen und alle Kampfkraft, Konzentration und Spielfreude in die Waagschale werfen, um die Chance auf den Sieg zu wahren. Wichtig für dieses Ziel ist es, dass sich unser (kleines) Lazarett gelichtet hat und wir wieder einen voll einsatzfähigen Kader aufbieten können. Wir haben uns akribisch vorbereitet und was jetzt noch fehlt, ist eine voll besetzte Halle. Was eine laute Halle bewirken kann, konnten wir am eigenen Leibe letzte Woche in Lauenburg erleben. So hoffen wir bei diesem wichtigen Spiel auf Eure tatkräftige Unterstützung, einen guten Pfiff der Schiedsrichter Grell und Piper und das nötige Quäntchen Glück, die Halle als Sieger zu verlassen.
Landeszeitung 4.10.11
Nächster Kantersieg für Kropp/Tetenhusen
Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen haben im vierten Saisonspiel ihren vierten deutlichen Sieg eingefahren und die Tabellenführung verteidigt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Bleicher gewann beim Lauenburger SV mit 24:13 (11:7).
Der deutliche Endstand lässt auf einen lockeren Aufgalopp für die HSG schließen, eben dieser war es jedoch bei weitem nicht. Vielmehr setzte Lauenburg den Gästen lange zu, bis auf der Zielgeraden die bessere "Puste" den Ausschlag gab. "Es war ein sehr intensives Spiel mit einer guten Leistung meiner Mannschaft", skizzierte Bleicher die 60 Minuten. "Die Zuschauer haben ordentlich Alarm gemacht, zudem hat Lauenburg lange Zeit dagegen gehalten. Das war alles andere als ein Selbstgänger."
Zunächst begann die HSG dort wo sie vor Wochenfrist gegen Lübeck 1876 aufgehört hatte. Sehr konzentriert in der Deckung und mit viel Tempo im Angriff - schnell war ein 4:0-Vorsprung (5.) heraus geworfen. Nachfolgend kam Lauenburg besser ins Spiel und verkürzte sogar auf 5:7 (22.). In dieser durchaus kritischen Phase vereitelte Lena Feldstedt drei Konter der "Hausdamen" in Serie. Zudem parierte die starke Andrea Lubrich noch zwei Strafwürfe. Trotz der komfortablen Pausenführung stand der HSG-Erfolg zu diesem Zeitpunkt auf wackeligen Beinen.
Auch nach dem Wechsel konnten sich Bleicher und Co. bei weitem nicht zurück lehnen. Mehrfach verkürzte Lauenburg bis auf zwei Treffer. Erst auf der Zielgeraden wurde es deutlich, mit einem 7:0-Lauf zog Kropp von 15:12 (50.) auf 22:12 (57.) davon - die Entscheidung. "Das Ergebnis ist toll, täuscht aber natürlich etwas", bilanzierte ein zufriedener Thomas Bleicher. "Unser Plus war eine bärenstarke Deckung."
HSG Kropp/Tetenhusen: Lubrich, Rosin - L. Leptien (6/3), Jörgensen (4), Kuhrt (1), Jöns (3), Pahl (3), Hering (1), Paul (2), Feldstedt (4), N. Leptien (n.e.), Bünger (n.e.), Jacobsen (n.e.).
Spielbericht 1. Frauen: Lauenburger SV / 24:13 (11:7)
Klarer Sieg nach großem Kampf
Mit einem äußerst wichtigen Auswärtssieg kehrten wir Samstag Nacht aus Lauenburg zurück. In einem phasenweise spannenden und ausgeglichenen Spiel entführten wir nach 60 Minuten verdient beide Punkte aus der „Hasenberghölle.“
Wie schon gegen Lübeck begannen wir das Spiel hochkonzentriert, wissend um die Heimstärke der Elbdiven. Bereits nach 7 Minuten führten wir mit 4:0, ehe Lauenburg das erste Tor per 7m erzielen konnte. In den folgenden Minuten taten wir uns zunehmend schwer gegen die groß gewachsene, gut gestaffelte und hart zupackende Deckung. Ein weiteres Plus für die Heimmannschaft war der hohe Lärmpegel, der die Kommunikation untereinander erschwerte. Eine unkonzentrierte Phase zwischen der 15. und 22. Minute nutzten die Lauenburgerinnen um auf 5:7 zu verkürzen. Dank einer souveränen Burner im Tor, die in der ersten Halbzeit bereits zwei 7m abwehrte, gingen wir mit einem 11:7 in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Wiederanpfiff setzte sich das sehr intensive Spiel fort. Lauenburg hielt lange einen 3-Tore-Rückstand und blieb durch großen Kampf im Spiel. Eine Auszeit von Thomas in der 50. Minute beim Stand von 12:15 brachte uns dann wieder in die Spur. Basierend auf einer nun wieder guten Abwehrleistung und besserer Chancenverwertung im Angriff legten wir einen 7:0-Lauf zum vorentscheidenden 12:22 hin. In den Schlussminuten verwalteten wir das Ergebnis und sicherten uns letztlich klar den zweiten Auswärtssieg (24:13) in dieser Saison. Lohn für eine geschlossene Mannschaftsleistung waren neben den wichtigen zwei Punkten die Standing Ovations unserer zahlreichen und lautstarken mitgereisten Fans.
Aufstellung/ Torschützen: Andrea (1.-60.), Alex n.e.; Lena L. 6/3, Sarah 4, Eva 1, Lena J. 3, Pahl 3, Anne H. 1, Dörte 2, Felle 4, Levke, Nina n.e., Anne B. n.e., Jay n.e.
Vorbericht Lauenburg
Neubrandenburg, Altlandsberg oder Frankfurt/ Oder waren in den letzten Jahre die Ziele unserer weitesten Auswärtsfahrten. Wenn wir uns Samstag in den hoffentlich gut gefüllten Bus setzen, geht die für diese Saison weiteste Tour nach Lauenburg an der Elbe. Dort erwartet uns eine eingespielte und somit schwer auszurechnende Mannschaft, die in den letzten Jahren besonders zu Hause so manchem Favoriten ein Bein stellen konnte. Um möglichst gut auf den uns größtenteils unbekannten Gegner eingestellt zu sein, haben Sarah, Felle, Thomas und Dörte noch mal in ihren Oberliga-Erinnerungen gekramt. Die Erinnerungen, die Nina und Lena L. von einem Pokalspiel von anno 2002 (oder so) haben, waren leider nicht mehr repräsentativ
. Aber natürlich wollen wir uns in erster Linie wieder auf uns konzentrieren, aus einer sicheren und variabeln Deckung aufs Tempo drücken und die Fehlerquote möglichst so gering halten wie letzte Woche gegen Lübeck. Bis auf Nina sind alle Spielerinnen fit und brennen auf die erste spannende Standortbestimmung. A-Jugend-Spielerin Levke wird unseren Kader diesmal auffüllen. Wir freuen uns auf ein schönes Spiel vor der berüchtigten stimmungsvollen Kulisse und hoffen, dass unsere Fans auch reichlich dazu beitragen werden!
Landeszeitung, 26.9.2011
Kropp/Tetenhusen zieht Lübeck schnell den Zahn
Die Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen tragen auch nach dem dritten Oberliga-Spieltag eine blütenweiße Weste. Gegen den Aufsteiger Lübeck 1876 gewann das Team von Trainer Thomas Bleicher problemlos mit 29:16 (16:8) und grüßt weiter von der Tabellenspitze.
Der Klassenneuling aus Lübeck kam als großer Unbekannter in die Geestlandhalle, entsprechend konzentriert startete die HSG in die Partie. "Wir wollten dem Gegner schnell auf den Zahn fühlen", kommentierte Coach Bleicher die Anfangsphase. "Und genau das ist uns auch bestens gelungen. Nach zwanzig Minuten war die Messe eigentlich schon gelesen."
In der Tat war die Partie schnell entschieden. Die Gastgeberinnen zwangen ihren Kontrahenten durch eine aggressive Deckung zu einer Vielzahl an Fehlern. Während Lübeck somit von einer Verlegenheit in die nächste taumelte, zog das Bleicher-Team sogleich das Tempo an und kam zu vielen leichten Treffern. Bis zur 15. Minute war die HSG sogar noch ohne jeden Fehlversuch, fünf Minuten später war man bereits deutlich mit 9:1 enteilt. "Wir haben Lübeck schlichtweg überlaufen. Das war eine wirklich beeindruckende Anfangsphase", sparte Bleicher nicht mit Lob.
Dass die Partie nachfolgend phasenweise verflachte, lag vorrangig an den immer destruktiver aufspielenden Gästen. Lübeck agierte extrem passiv und nutzte dank sehr geduldiger Schiedsrichter den eigenen Ballbesitz zu drucklosen Ballstafetten. Auf der Gegenseite hatte Bleicher die Möglichkeit, die volle Bandbreite seines Kaders zu testen. Das Positive: Ganz egal, wen der HSG-Coach auf die Platte schickte, an der Dominanz seines Teams änderte sich nichts. Mitte des zweiten Durchgangs hatte Kropp erstmals einen Zehn-Tore Vorsprung (26:16, 46.) herausgeschossen, schlussendlich stand ein ungefährdeter 29:16-Sieg zu Papier.
"Wir waren gut eingestellt, waren hoch motiviert und konnten unsere Stärken von der ersten Sekunde voll einbringen", resümierte ein zufriedener Thomas Bleicher. Nächste Woche muss der Tabellenführer nun seinen Platz an der Sonne in Lauenburg verteidigen: "Eine unangenehme, aber sicherlich lösbare Aufgabe", so sein optimistischer Ausblick.
HSG Kropp/Tetenhusen: Lubrich (1.-50.), Rosin (51.-60.) - L. Leptien (10/5), Jörgensen, Bünger (2), Kuhrt (3), Jacobsen, Paul (4), Feldstedt (6), L. Jöns (2), Pahl, Hering (2).
Mit viel Dampf zum ersten Heimsieg
Drei Wochen nach Saisonstart durften wir uns endlich unserem Publikum präsentieren. Hoch motiviert und konzentriert starteten wir in die Partie gegen Aufsteiger Lübeck 1876. Die Lübeckerinnen waren mit 3:3 Punkten und einer gesunden Mischung aus routinierten Spielerinnen und jungen Talenten angereist. Anders als noch letzte Woche gegen Wattenbek legten wir los wie die Feuerwehr. Die Abwehr mit Burner zwischen den Pfosten stand und ermöglichte uns Chancen, ein hohes Tempo zu gehen. Das führte dazu, dass wir uns schnell einen beruhigenden Vorsprung (9:1 nach knapp 15 Minuten) erspielen konnten. Besonders Lena L. zeigte sich in Spiel- und Torlaune, hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 7 Tore erzielt und allen gezeigt, dass sie genau ein Jahr nach ihrer Kreuzband-OP wieder zu alter Stärke gefunden hat. Thomas nahm die Führung zum Anlass, früh durchzuwechseln und allen Spielerinnen lange Einsatzzeiten zu gewähren. Nina konnte mit lädierter Achillessehne komplett geschont werden. Nachdem sich die Lübeckerinnen gefangen hatten, energischer zupackten und weniger Fehler machten, ging es mit einem 16:8 in die Kabine.
Natürlich hieß es jetzt: weiter aggressiv decken und das Tempo hochhalten. Richtig zufriedenstellend gelang uns das erst wieder in den letzten 15 Minuten des Spiels. Die tempoverschleppende Spielweise der Lübeckerinnen und Freiwürfe für kleinste Berührungen zehrten etwas an unserer Geduld, führten aber dazu, dass wir uns nur langsam weiter absetzen konnten. Unser Plus war die gut verschiebende Abwehr, die den agilen Rückraum der Lübeckerinnen gut unter Druck setzte und das schnelle Spiel nach vorne, das mit präzisen Pässen von Burner und später auch Alex eingeleitet wurde. Mit dem Endergebnis von 29:16 waren sowohl Thomas als auch wir hochzufrieden, haben wir doch nach einer etwas zähen Vorstellung in Wattenbek wieder eine konzentrierte und letztlich überzeugende Leistung abgerufen. Die wird auch nächsten Samstag bei den enorm heimstarken „Elbdiven“ aus Lauenburg bitter nötig sein. Hier wartet dann die erste richtig große Hürde auf uns.
Aufstellung:
Andrea Lubrich (1.-50.), Alexandra Rosin (50.-60.) - Lena Leptien 10/5, Sarah Jörgensen, Anne Bünger 2, Eva Kuhrt 3, Nina Leptien n.e., Maike Jacobsen, Dörte Paul 4, Lena Feldstedt 6, Lena Jöns 2, Svenja Pahl, Anne Hering 2
Landeszeitung / 24.9.11
Heimpremiere gegen eine unbekannte Größe
Kropp - Gradmesser oder Pflichtaufgabe? Mit der respektablen Bilanz von zwei Auswärtssiegen in die Saison gestartet, steht für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen nun der erste Auftritt vor eigenem Publikum auf dem Programm: Heute (17 Uhr, Geestlandhalle) geht es für die Mannschaft von Trainer Thomas Bleicher gegen eine eher unbekannte Größe, den Aufsteiger Lübeck 1876.
HSG-Coach Bleicher ist gewiss nicht auf den Mund gefallen, über den kommenden Kontrahenten aus Lübeck weiß er jedoch nicht sonderlich viel zu berichten. Dies liegt jedoch weniger am Klassenneuling aus der Hansestadt, viel mehr am jüngsten Auftritt seines eigenen Teams. Eben dieses gewann am vergangenen Wochenende zwar mit 25:16 in Wattenbek, versprühte jedoch zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, einer der Titelaspiranten zu sein und beschäftigte Bleicher deutlich länger als ihm lieb war. „Auch mit Abstand einiger Tage liegt mir das Wattenbek-Spiel noch schwer im Magen. Unsere Einstellung war nicht entsprechend, die Chancenverwertung war grausam – solch eine Leistung darf sich nicht wiederholen. Unser Anspruch ist einfach ein anderer.“
Eben diesen Ansprüchen will man nun gegen Lübeck 1876 gerecht werden. Und selbst wenn der Gegner eher unbekannt ist, so sollte die eigene Leistungsstärke für einen weiteren Erfolg ausreichen: „Ich erwarte ein hoch motiviertes Spiel meiner Mannschaft“, so Bleicher. „Das erste Heimspiel ist immer etwas Besonderes, zudem wollen wir uns mit zwei weiteren Punkten ganz oben festsetzen.“
Hohe Erwartungen setzt Bleicher auf seinen wieder genesenen Routinier Lena Leptien. Egal ob als Torschützin oder als Passgeberin, mit Lena Leptien hat das HSG-Spiel im Vergleich zur Abstiegssaison deutlich an Qualität gewonnen. „Mit Lena wären wir vergangene Saison wohl nicht aus der Regionalliga abgestiegen“, zeigt Bleicher den Stellenwert seiner Leistungsträgerin auf. „Auch wenn sie noch nicht ganz wieder bei hundert Prozent ist, so haben wir mit ihr wesentlich mehr Durchschlagskraft.“
Landeszeitung vom 19.9.2011
HSG Kropp-Tetenhusen verpasst höheren Sieg
Wenn man 25:16 (8:9) gewinnt und ein Trainer trotzdem nicht ganz zufrieden ist, dann sagt das schon eine Menge über das eigene Team und den Gegner aus. Thomas Bleicher jedenfalls war vom deutlichen Erfolg seiner HSG Kropp/Tetenhusen im gestrigen Spiel der Handball-Oberliga der Frauen beim TSV Wattenbek nicht sonderlich angetan. Jedenfalls nicht von der Angriffsleistung seiner Spielerinnen. Bleicher: "Wir hätten vierzig und mehr Tore werfen müssen. Vor allem vor der Pause haben wir eine ganz schwache Chancenauswertung gehabt."
Dass sein Team nicht öfter traf, hatte zwei Gründe. Zum einen fehlte bei den Kropperinnen die nötige Konzentration vor dem gegnerischen Tor. "Vielleicht haben wir die Nase etwas zu hoch getragen", mutmaßte der HSG-Coach. Zum anderen lief Wattenbeks Torhüterin Tanja Rathje zu großer Form aus. So ging ob der fahrlässigen Chancenverwertung die erste Halbzeit aus Kropper Sicht mit 8:9 verloren. "Ich habe aber nie Zweifel daran gehabt, dass wir die Halle nicht als Sieger verlassen sollten", meinte Bleicher. "Dafür waren wir spielerisch einfach zu dominant."
Im zweiten Durchgang kippte die Partie dann zugunsten der Gäste. Nach dem 10:8 drehte der Absteiger aus der 3. Liga auf und legte mit sechs Toren in Folge den Grundstein zum späteren Sieg. Über 17:11 und 24:14 zog die HSG bis zum Abpfiff auf 25:16 davon. "Ein weiteres Plus bei uns war die besser besetzte Bank. Wattenbek hatte nur eine erste Sieben, danach kam nichts mehr. Ich konnte ohne Qualitätsverlust durchwechseln", meinte Bleicher und verwies auf die Statistik. Fast alle Feldspielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen. In der Summe waren es allerdings zu wenig Treffer für Bleicher. "Wir haben einen höheren Sieg verpasst."
HSG Kropp/Tetenhusen: Lubrich (1. - 45.), Rosin (45. - 60.) - L. Leptien (5), Kuhrt (1), Jörgensen (3), Bünger (2), Hering (1), Jacobsen (1), Paul (1), Feldstedt (9), Jöns (1), Pahl (1), N. Leptien, Rohwer.
Souveräner Auswärtssieg gegen Wattenbeck
Mit einem hochverdienten Auswärtssieg kehrten wir am Sonntag aus Bordesholm zurück. Nach 60 Minuten stand es 16:25 (9:8) und damit war der TSV Wattenbek noch gut bedient.
Das Spiel begann so, wie wir es uns einfach nicht vorgestellt hatten. "BA" verschoss gleich den ersten Angriff frei vor der Torhüterin, Lena tat selbiges aus dem Tempogegenstoß und schon lagen wir mit 3:0 im Rückstand. Es dauerte immerhin bis zur 9. Minute, als das Kampfgericht bei uns die 1 auf der Anzeigentafel markierte. Zu diesem Zeitpunkt führten wir vergleichsweise in Bredstedt schon mit 6:0! Wir verstanden es einfach nicht, die schier übermächtige Torhüterin zu bezwingen und so mussten wir bis zur 23. Minute warten, erstmalig in diesem Spiel in Führung zu gehen. 7:8 stand es zu diesem Zeitpunkt, doch Wattenbek war es vergönnt, bis zum Halbzeitpfiff der guten Schiedsrichter Grell/Piper eine 9:8 Pausenführung heraus zu werfen.
Es bedurfte keiner Erklärung, dass diese 1. Halbzeit schnell aus unseren Köpfen musste. Neu eingestellt, mit einer nun gut funktionierenden 5:1 Abwehr, mit "BA" oder Sarah auf der Spitze, ließen wir Wattenbek nun noch weniger Möglichkeiten zum Torerfolg. Zwar erhöhten sie nach Anpfiff auf 10:8, doch sollte es der letzte Torerfolg in den nächsten 12 Minuten sein. Angefeuert durch unsere treuen Fans - vielen Dank dafür an Melanie & Co - schafften wir den Ausgleich und gingen selber mit 11:14 in Führung. Hier war es immer wieder Felle, die durch eine schnelle 1. Welle zu leichten Torerfolgen kam. 11:17; 13:20 und 14:24 waren dann weitere Zwischenstationen auf einen ungefährdeten 16:25 Sieg.
Mit den 2 Punkten sind wir zufrieden, aber bei der Torausbeute lagen wir an diesem Tag bei guten 28%. Eine Zahl, an der wir nun zu arbeiten haben bis zum 1. Heimspiel am 24. gegen Lübeck.
Aufstellung: Burner, Alex - Lena L. 5(2), Eva 1, Sarah 3, Ann B. "BA" 2, Anne 1, Nina, Maike 1, Dörte 1, Felle 9,
Levke n.e., Lena J. 1, Pahl 1
Landeszeitung vom 16.9.2011
Bleicher optimistisch: "Alles andere als ein Sieg wäre eine Überraschung"
Optimistisch geht Thomas Bleicher, Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HSG Kropp-Tetenhusen, in die Partie beim TSV Wattenbek. "Wir müssten sie eigentlich deutlich besiegen", so der Coach. Der späte Anpfiff am Sonntag um 17 Uhr macht ihm dabei keine Sorgen. Gespielt wird in der Bordesholmer Sporthalle.
Der nie gefährdete Auftaktsieg beim Bredstedter TSV vor zwei Wochen hat den HSG-Spielerinnen neues Selbstvertrauen eingehaucht. Musste Bleicher in der vergangenen Saison in der 3. Liga stets vorsichtig mit seinen Marschrouten sein, kann er jetzt eine Klasse tiefer in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein forschere Töne anschlagen: "Alles andere als ein Sieg wäre eine Überraschung." Mit dem Gegner hat sich Bleicher nicht sonderlich beschäftigt. In der Vorbereitungsphase vor gut einem Jahr habe seine Truppe einmal gegen Wattenbek gespielt und sehr souverän gewonnen. Bleicher: "Nicht wir müssen uns auf den Gegner einstellen, sondern die müssen sich auf uns einstellen."
Die "Peitschen" aus Wattenbek werden vom Büdelsdorfer Torge Haß trainiert, der nebenbei auch noch in der Oberliga für die HSG Schülp/Westerrönfeld spielt. Er muss in dieser Saison allerdings auf eine Topspielerin verzichten. Svenja Hollerbuhl zieht jetzt nur noch das Trikot des Zweitligisten TSV Travemünde an. Bislang konnte die Haß-Truppe den Abgang augenscheinlich nicht kompensieren. In der Tabelle haben sie nach zwei deutlichen Auftaktpleiten den letzten Platz eingenommen. "Wattenbek ist ein absolut schlagbarer Gegner", so Bleicher, der auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Nur seine Torhüterinnen Andrea Lubrich und Alexandra Rosin sowie Linkshand Nina Leptien sind leicht angeschlagen. In dieser Hinsicht kam das spielfreie Wochenende gerade recht, das die HSG zuletzt genießen konnte. Eine Gefahr sieht der HSG-Coach allein darin, dass seine Mannschaft den Schwung aus dem Duell in Bredstedt nicht mitnehmen könnte. "Wir müssen jetzt nur aufpassen, unseren Rhythmus wiederzufinden", so Bleicher.
In Sachen Motivation dürfte der Coach keine Probleme haben. Seine Mannschaft ist heiß. Und das auch weil sie ohne Punktverlust das erste Heimspiel am kommenden Sonnabend, 24. September, gegen Lübeck bestreiten will.
Vorbericht Wattenbek
Zweiter Auftritt in der Oberliga
Zwei Wochen nach unserem klaren Auftaktsieg gegen Bredstedt erwartet uns diesen Sonntag (17 Uhr Bordesholm) die nächste Auswärtshürde gegen den TSV Wattenbek. Nachdem viele Kranke und Verletzte einen normalen Trainingsbetrieb in der letzten Woche verhinderten, wird diese Woche nun wieder fleißig gearbeitet. Lediglich unsere Torhüterinnen Alex und Andrea sowie Nina sind angeschlagen und müssen etwas kürzer treten, damit sie Sonntag wieder mit voller Kraft dabei sein können.
Mit den von Torge Haß trainierten „Peitschen“ erwartet uns eine Mannschaft mit einer guten Mischung aus Erfahrung und Jugend, die in der letzten Saison trotz fehlender Konstanz für einige positive Überraschungen gut war. Verstärkung bekam man in Form von vier Leistungsträgerinnen von der HSG Mönkeberg/ Schönkirchen. Der Saisonstart ist mit 0:4 Punkten alles andere als geglückt und so wird uns Sonntag sicherlich ein hoch motivierter Gegner empfangen, der alles dafür tun wird, die ersten Punkte einzufahren. Außerdem ist Trainerfuchs Torge immer für die eine oder andere taktische Raffinesse gut. Aber natürlich sind auch wir nach dem spielfreien Wochenende heiß, wieder auf der Platte zu stehen. Mit einer knallharten Deckung, viel Tempo und Konzentration bis zum Schluss wollen wir die Punkte aus Bordesholm entführen.
Von Anfang an eine klare Sache
BREDSTEDT – Dieses Nordderby der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein der Frauen hat gezeigt, dass die HSG Kropp-Tetenhusen schon eine ganze Ecke weiter ist, als der Bredstedter TSV. Die »Bredis« von Trainer Tim Binge unterlagen am Ende 26:35, lagen beim Halbzeitpfiff schon 11:21 zurück.
Die HSG Kropp-Tetenhusen begeisterte nicht nur Trainer Thomas Bleicher, sondern auch die mitgereisten Fans vor allem in der ersten Halbzeit mit einer Leistung wie aus einem Guss. Nach 0:6 war schon schnell die Vorentsscheidung gefallen. Über 2:9 kam der BTSV auf 5:10 zwar etwas auf, doch als Kropp die Führung über 15:6 auf 17:7 auf zehn Tore ausbaute, war klar, dass es für die »Bredis« keinen Blumentopf zu gewinnen geben würde. Halbzeitstand 11:21.
Im zweiten Durchgang agierte das Heimteam dann wacher und die Gäste schalteten einen Gang zurück. Das Binge-Team lag ständig mindestens mit sechs bis acht Toren hinten und verlor am Ende nach 23:33 mit 26:35. Eine starke Leistung beim BTSV boten die A-Jugendlichen Ronja Lauf und in Hälfte zwei auch Marieke Paulsen.
»Wir haben die erste Hälfte verpennt. Wir waren gut vorbereitet, kamen aber nicht ins Spiel, ich weiß auch nicht warum. In der zweiten Hälfte klappte es dann besser. Nun müssen wir sehen, dass wir diese Lehrstunde verdauen, uns neu sammeln und erkennen, dass wir nur über noch mehr Kampf, Willen und Spielwitz zum Erfolg kommen können. Dieser Erfolg heißt Klassenerhalt«, kommentierte BTSV-Trainer Tim Binge.
»Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Die Deckung mit einer überragenden Andrea Lubrich im Tor war stark und auch im Angriff wurde flüssig kombiniert. Im zweiten Durchgang haben alle, obwohl wir es nicht wollten, einen Gang zurückgeschaltet. Doch erstes Spiel und auswärts zwei Punkte geholt, was willst du mehr«, resümierte HSG-Trainer Thomas Bleicher.
Bredstedter TSV:
Jutta Hansen, Elke Poltrock – Marieke Paulsen (7), Ulrike Wittlinger, Ronja Lauf (2),Merle Rehder, Meike Schmidt (9/4), Esther Jakobsen (6/2), Gyde Christiansen, Marit Andresen (1), Britta Hansen, Telse Klappstein (1), Stephanie Bünthe
HSG Kropp-Tetenhusen:
Andrea Lubrich, Nicole Schlichting – Lena Leptien (8/1), Sarah Jörgensen (4), Eva Kurth (1), Nina Leptien (3), Meike Jacobsen (1), Dörte Paul (9), Lena Feldstedt (2), Lena Jöns (1), Svenja Pahl (3), Anne Hering (2)
Autor: Harald Jacobsen / Red.
Quelle: Flensborg AVIS vom 06.09.2011
Landeszeitung vom 5.9.2011
Kropperinnen feiern einen souveränen Auftaktsieg
Drittliga-Absteiger HSG Kropp/Tetenhusen ist seiner Favoritenrolle in der Auswärtspartie beim Bredstedter TSV gerecht geworden. Äußerst souverän entledigte sich das Team von Trainer Thomas Bleicher seiner Aufgabe zum Saisonstart in der Handball-Oberliga der Frauen. Mit 35:26 (21:11) hielt die HSG den Gegner auf Distanz. "Die erste Halbzeit war richtig super von uns. In der zweiten Hälfte haben wir dann mindestens zwei Gänge zurückgeschaltet", analysierte Bleicher. Der Coach verabschiedete sich am Sonntag in den wohlverdienten Österreich-Urlaub. Am kommenden Wochenende hat die HSG spielfrei.
Die Gäste legten in der Sporthalle in Breklum los wie die Feuerwehr. Ehe sich die Bredstedter Frauen umschauen konnten, lagen sie schon mit 0:6 in Rückstand. Andrea "Burner" Lubrich, die sich trotz einer Fingerverletzung zwischen die Pfosten stellte, zeigte gegen ihre alte Mannschaft eine starke Vorstellung. Nicole Schlichting aus der eigenen "Zweiten", die wegen der krankheitsbedingten Absage von Alexandra Rosin auf der HSG-Bank saß, musste nicht ins Spielgeschehen eingreifen.
Im Angriff war es vor allem der Kropper Rückraum, der die Akzente setzte. Dörte Paul auf Rückraum-Rechts netzte neun Mal, genau wie Lena Leptien. Letztere zeigte nach ihrer fast einjährigen Zwangspause aufgrund eines Kreuzbandrisses, wie wichtig sie nach wie vor für ihre Farben ist. Acht Feldtore plus einen Siebenmeter stehen nach 60 Minuten in ihrer Leistungsbilanz. "Das war mein bisher bestes Spiel seit Beginn der Vorbereitung Anfang August. Ich hatte richtig viel Spaß", sagte Leptien.
Nach dem Blitzstart und der überlegen geführten ersten Spielhälfte ließ im zweiten Durchgang die Konzentration der Gäste etwas nach. Der Auswärtssieg geriet jedoch zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Näher als auf sieben Tore wie beim Zwischenstand von 23:16 kamen die Gastgeberinnen nicht mehr heran.
Auftakt geglückt: Jetzt geht es in zwei Wochen weiter - wieder mit einem Auswärtsspiel. Die HSG ist dann zu Gast beim TSV Wattenbek in der Bordesholmer Sporthalle.
HSG Kropp/Tetenhusen: Lubrich (1.-60.), Schlichting - Jörgensen (4), Paul (9), L. Jöns (1), N. Leptien (3), Jacobsen (1), L. Leptien (9/1), Feldstedt (2), Pahl (3), Kuhrt (1), Hering (2), Bünger.
Landeszeitung vom 3.9.2011
Kein leichter Auftakt für die HSG Kropp-Tetenhusen
Das erste Saisonspiel ist oft nicht von spielerischer Eleganz geprägt. Es fehlt am Feintuning, die Spieler wissen nicht, ihren Leistungslevel einzuordnen und wie stark der Gegner ist. Da muss man sich durchbeißen, hört man dann gelegentlich von Trainern. Ein solches Spiel erwartet auch Thomas Bleicher, Coach der HSG Kropp-Tetenhusen, wenn sein Team heute in der Handball-Oberliga der Frauen beim Bredstedter TSV antreten muss. Anwurf in der Sporthalle in Breklum ist um 17 Uhr.
Die HSG-Frauen müssen sich durchbeißen. Wem die Favoritenrolle in Breklum gebührt, steht für Bleicher allerdings fest: "Unter normalen Umständen werden wir gewinnen. Wir sind das bessere Team." Im gleichen Atemzug betont der Trainer jedoch, dass Hochmut vor dem Fall kommt. "Wir müssen uns richtig ins Zeug legen sonst kann so ein Spiel schnell in die Hose gehen", so Bleicher. Unklar ist noch, wen der Coach ins Tor stellen kann. Stamm-Keeperin Andrea Lubrich verletzte sich am vergangenen Wochenende beim Testturnier in Ahrensburg am Finger. Ob sie auflaufen kann, entscheidet sich erst kurz vor Anpfiff. Besonders bitter: "Burner" Lubrich wechselte vor einem Jahr zusammen mit Maike Jacobsen vom heutigen Gegner nach Kropp. Bleicher: "Beide wollen ihren alten Kolleginnen natürlich zeigen, was sie können."
Da auch Bleichers zweite Torhüterin Alexandra Rosin krank ausfällt, steht Nicole Schlichting aus der Reserve Gewehr bei Fuß. Im Angriff fiebert Bleicher dem Comeback von Lena Leptien entgegen. Nach fast einem Jahr Pause wird die Torjägerin das erste Mal wieder in einem Pflichtspiel mitwirken.
Landeszeitung vom 31.August
HSG Kropp will zurück in die 3. Liga
Besser Handball spielen als in der Vorsaison: Die Maxime der Frauen der HSG Kropp/Tetenhusen klingt trivial, dürfte aber in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein Erfolg versprechen. Was der Drittliga-Absteiger in der neuen Klasse wirklich erwartet, zeigt sich das erste Mal am Sonnabend, 3. September, in der Auswärtspartie beim Bredstedter TSV (17 Uhr).
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird das Team von Trainer Thomas Bleicher im Endklassement besser als in der vergangenen Spielzeit (Platz elf) abschneiden. Denn die HSG gehört zum Favoritenkreis. "Wir müssen uns erst an die neue Situation gewöhnen und uns mental darauf einstellen", sagt Bleicher. Sieben Jahre lang mischten die Kropperinnen in Deutschlands dritthöchster Spielklasse mit. Immer lautete das vor Saisonstart propagierte Ziel Klassenerhalt. Jetzt ist alles anders.
Der TSV Ellerbek ist zwar das Maß aller Dinge. Die Rand-Hamburgerinnen haben sich mit drei Spielerinnen vom Bundesliga-Absteiger SGH Rosengarten/Buchholz verstärkt. Aber danach kommt gleich die HSG, die zusammen mit Holstein Kiel/Kronshagen und Altenholz zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden darf. Bleicher nimmt die Rolle an: "Wir wollen aufsteigen. Das ist kein Geheimnis." Laut Reglement muss die HSG dafür Meister werden, denn nur der Tabellenerste schafft den Sprung in die 3. Liga.
Seinen 15er-Kader schätzt der Coach stärker ein als in der vergangenen Spielzeit. Ein Grund: Bleicher kann wieder auf Abonnement-Torschützenkönigin Lena Leptien zurückgreifen. Die Halblinke konnte in der Abstiegssaison aufgrund einer Knieverletzung überhaupt nicht mitwirken. Jetzt ist sie wieder dabei. Der Trainer hält große Stücke auf das Kropper Urgestein. "Lena kann für die einfachen Tore aus dem Rückraum sorgen, die uns zuletzt so gefehlt haben", sagt Bleicher. Klar sei aber auch, dass keine Wunderdinge von Leptien zu erwarten seien. Die fast einjährige Zwangspause hat Spuren hinterlassen. Bleicher: "Lena fehlt noch etwas die Spritzigkeit. Sie ist aber auf einem sehr guten Weg."
Weitere wichtige Stützen des Kropper Teams sind Torhüterin Andrea Lubrich (Bleicher: "Die stärkste Schlussfrau der Liga") und Zugang Anne-Kristin Hering, die vom Zweitligisten Nord Harrislee zur HSG wechselte. Die Mittelfrau, die das Handballspielen in Schwerin lernte, hat Bleicher in der Vorbereitung beeindruckt. Vor allem im Abwehrzentrum ist Hering schon jetzt eine feste Größe im HSG-Team. Auf Linksaußen musste Bleicher durch die Handball-Pause von Svenja Jöns umstellen. Ihre Zwillingsschwester Lena rückt von rechts auf links. Und auch Ann Kristin Bünger wird jetzt öfter auf Linksaußen zu finden sein.
Mit den Leistungen in den Testspielen war Bleicher nicht immer zufrieden. Ein gutes Spiel gegen Nord Harrislee folgte ein "unterirdisches" gegen den unterklassigen SV Todesfelde. Bleicher: "Die Ergebnisse sind aber zweitrangig."
Viel wichtiger für ihn ist der Saisonstart gegen Bredstedt. Bleicher erwartet einen unangenehmen Gegner: "Wir wollen gewinnen, müssen uns aber voll reinhängen. Denn sonst können wir auch gegen vermeintliche Underdogs alt aussehen."Zugänge: Anne-Kristin Hering (TSV Nord Harrislee), Alexandra Rosin (Stjern Flensburg)
Abgänge: Nina Petersen (Auslandsaufenthalt USA), Sandra Clausen (Studium in Berlin), Svenja Jöns (Handball-Pause)
Der Kader:
Tor: Andrea Lubrich, Alexandra Rosin. Feld: Lena Leptien (RL), Ann Kristin Bünger (LA/RM), Eva Kuhrt (KM), Nina Leptien (RA/RR), Maike Jacobsen (RL), Dörte Paul (RR/RA), Lena Feldstedt (RL/RR), Lena Jöns (LA/RR), Svenja Pahl (KM), Sarah Jörgensen (RM), Anne-Kristin Hering (RM, RR), Imke Seidel (KM, RA), Levke Rohwer (LA, RA)
Trainer: Thomas Bleicher.
